Montag, 10. Dezember 2018

Die Madonnenlilie Schönheitselixier aus der Natur

Ausgabe 2018.07-08

Mit Superlativen zu operieren, kann ein waghalsiges Unternehmen sein. Und dennoch dürfen wir ruhig so manches Staunen in Worte fassen. Einfach schön! Kaum etwas anderes kann man z. B. beim Anblick der edlen Blüten der Madonnenlilie (Lilium candidum) zum Ausdruck bringen.


Foto: Adolf Blaim

Ihre ursprüngliche Heimat, wo sie auch noch heute wild vorkommt, lässt uns ganz stark an die ersten Gemeinden der Christen in Makedonien, Griechenland, Kreta und Palästina denken. Doch erst seit der Renaissancezeit bedient man sich der Lilie als Symbol für die Gottesmutter Maria. Zuvor war diese Blume mit heidnischen Vergleichen besetzt.
Die Heilkraft der Lilien liegt sowohl in deren anmutigen Blüte als auch in ihrer unter der Erde verborgenen Zwiebel. Alle Heilkräfte der Pflanze sind gut für unsere Haut, die durch das schöne Gewächs Stärkung und Heilung erfahren kann.
In der naturheilkundlichen Überlieferung hat die Lilie seit jeher einen hohen Stellenwert eingenommen. Wie schon erwähnt, profitiert vor allem die Haut von den Vorzügen der Weißen Lilie.

Um z. B. das Gesicht zu pflegen, kann man darangehen, eine eigene Salbe herzustellen. Dafür benötigt man als Erstes das in Apotheken erhältliche sogenannte Lilienöl. 5 Esslöffel davon werden mit 1 Esslöffel Bienenhonig, 2 Esslöffel Zwiebelsaft und dem Eiklar von 2 Eiern gut abgerührt. Auf leichter Flamme am Herd wird das Ganze dann zu einer Salbe eingedickt. In dunkle Flaschen füllen und geschlossen kühl lagern. Achtung! Diese Salbe ist nur kurz haltbar! Abends wird das Gesicht damit einmassiert. Morgens mit warmem Wasser abwaschen und mit verdünnter Arnikatinktur nachbehandeln. Hilft bei Akne und roter Nase.

Einfacher ist es wohl, ein Lilienwasser zuzubereiten. Dabei bilden die Kronblätter der Blüten die Grundlage. Von diesen pflückt man soviel ab, bis man eine Menge von 150 g beisammenhat. Die Blätter werden sodann mit 3/4 Liter kochendem Wasser überbrüht. 8 Stunden lang zugedeckt ziehen lassen und hernach abseihen. Um nun den Aufguss haltbar zu machen, fügt man noch 1/4 Liter qualitätsvollen Obstbrand hinzu und füllt das Ergebnis in dunkelglasige Fläschchen ab. Will man die Nerven beruhigen, ist es ratsam, täglich 2 bis 3 Stamperl voll davon zu sich zu nehmen. Dies hat sich ebenso bei Nieren- und Blasenleiden bewährt. Und äußerlich kann das Lilienwasser als Einreibung zum Einsatz kommen, damit so die Gesichtshaut gepflegt und gestrafft wird.

Weitere Informationen:
Kräuterpfarrer-Zentrum
3822 Karlstein/Thaya
Tel.: 02844/70 70-11 oder -31
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.kraeuterpfarrer.at

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