Sonntag, 29. März 2020

Sensomotorisches Training

Sensomotorik ist das Zusammenspiel von Sinnesorganen und Muskeln. Im Mittelpunkt des Trainings steht eine Schulung der Stabilisierung des Körpers, auf instabilen Unterlagen.


Foto: Liendo Espinoza Yolanda

 Was ist sensomotorisches Training?

Stellen Sie sich einfach vor, Sie würden auf einer instabilen, wackeligen Unterlage stehen - Ihr Körper würde versuchen, sich zu stabilisieren. Durch diesen Vorgang wird die ganze tiefliegende Muskulatur angeregt, die für die Stützung und Stabilisation ihres Bewegungsapparates zuständig ist. Genau diese Technik wird bei dem sensomotorischen Training angewendet.

Es werden Kräftigungs- und Stabilisationsübungen auf labilen Unterflächen ausgeführt, wobei der Körper immer wieder erneut ausgleichen muss um das Gleichgewicht zu finden. Dadurch wird die Bewegungsintelligenz, Koordnation und das Zusammenspiel zwischen den Muskeln verbessert.

 

Wozu? Grundprinzipien

Wirkung von sensomotorischen Training:

  • Die tiefliegende Muskulatur, die für unsere Haltung und Stabilität zuständig ist, wird gezielt trainiert.
  •  Die Reflexaktivität und Alltagsmotorik wird verbessert.
  •  Muskuläre Dysbalancen werden ausgeglichen.
  •  dient auch als Verletzungs- und Sturzprophylaxe.

Für wen?
Sensomotorisches Training eignet sich für alle Altersgruppen, dabei ist ein gutes Körperbewusstsein von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich.


Autor: Yolanda Liendo Espinoza, Dipl. Wirbelsäulen- und Pilatestrainerin

VHS-logo2Quelle: Die Wiener Volkshochschulen
www.vhs.at
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