Dienstag, 17. September 2019

Wohngiften auf die Schliche kommen

Ausgabe 11/2010
Das sogenannte Sick-Building-Syndrome ist hauptsächlich auf schlechte Baumaterialien zurückzuführen.

Foto: Nyul - istockphoto.com
In „kranken Gebäuden“ treten z.B. Belastungen durch Allergene, Schimmelpilzsporen, Schwermetalle, Elektrosmog oder andere biologische Schadstoffe auf. Auch Kleber, (Parkett-) Lacke, Formaldehyd in Spanplatten oder bodennahes Ozon können uns die Atemluft rauben und Allergien auslösen. Unser Raumklima wird auch durch zu aggressive Putz- und Waschmittel sowie Tabakrauch beeinträchtigt.

Wie man gesundheitliche Störfaktoren entlarven, reduzieren bzw. ganz vermeiden kann, ist im aktualisierten Konsument-Buch „Wohnen ohne Gift“ übersichtlich angeführt. Leider ist ein gesundes Raumklima oft auch eine Preisfrage. Denn kranke Gebäude zu sanieren, nur natürliche Baustoffe, Vollholzmöbel sowie Wohntextilien aus Naturmaterialien zu verwenden, kostet eben. Etwaige Beschwerden lassen sich jedoch schon durch Lüften, Pflanzen und Licht mildern oder sogar zum Verschwinden bringen.

BUCHTIPP:
Wohnen ohne Gift, 3. Auflage Herausgeber: Verein für Konsumenteninformation – VKI. € 14,90 – im Buchhandel

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