Dienstag, 17. September 2019

Wegweiser für zukünftige Hundebesitzer

01. September 2011
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In österreichischen Haushalten leben etwa eine halbe Million Hunde. Die Gründe, warum sich Menschen einen Hund halten, sind unterschiedlich. Ältere Menschen halten sich ein Haustier um gegen die soziale Vereinsamung anzukämpfen. Kinder haben einen Spielkameraden und lernen beim Umgang mit einem Haustier Rücksichtnahme, Verantwortungsgefühl und Einfühlungsvermögen. Haustiere bereichern unser Leben, bringen jedoch auch neue Verpflichtungen mit sich. Die Lebensgewohnheiten müssen auf die neuen Familienmitglieder - je nach deren Bedürfnissen - umgestellt werden. Hunde brauchen viel Aufmerksamkeit, regelmäßige Betreuung und Zuwendung.


Foto: flickr.com - digital_image_fan

Hunde: die besten und treuesten Freunde des Menschen – Aufgaben und Pflichten für neue Hundebesitzer:

Neue Hausgenossen bringen viel Freude, aber auch - was vielfach übersehen wird - große Verantwortung. Dass diese Verantwortung gegenüber dem Tier oftmals nicht wahrgenommen wird, zeigt sich leider nur zu oft. Überfüllte Tierheime, zu Urlaubszeiten vermehrt am Straßenrand ausgesetzte Hunde. Diese Menschen sind nicht bereit, die Arbeit, die das Tier macht, beziehungsweise die Zeit und das Geld, das es kostet, zu investieren. Jeder übernimmt Verantwortung für ein Tier, das er zu sich nimmt, und dies setzt voraus, dass man sich die Zeit nimmt und die Haltung auch leisten kann.

Was muß man sich überlegen, bevor man ein Tier aufnimmt:

Die erste Überlegung, die Sie anstellen sollten, ist, ob Sie in Ihrem Leben überhaupt Platz und Zeit für einen Hund haben. Sind Sie bereit, Ihr Leben so einzurichten, dass die Bedürfnisse des Tieres erfüllt werden? Ein Hund sollte nicht lange alleine gelassen werden. Er braucht ständig eine Bezugsperson um sich, die ihm Zuwendung und Aufmerksamkeit gibt. Das Bewegungsbedürfnis ist - je nach Hunderasse - unterschiedlich. Einmal um den Häuserblock ist - auch bei schlechtem Wetter - für jeden Hund zu wenig. Woran man oftmals nicht denkt ist, dass der Hund auch krank werden kann und - neben den Sorgen und der Zeit, die man für die Pflege aufwenden muß - Tierarztkosten und finanzielle Aufwendungen für Impfungen und Operationen auf einen zukommen.

Sie sind krank oder müssen verreisen - wer kümmert sich um Ihren Hund?

Hunde sind Rudeltiere und sehen das Herrchen als ihren Rudelführer an. Sie brauchen ihre Familie um sich und werden recht unglücklich, wenn sie zu lange alleine sind, oder bei Fremden untergebracht werden. Falls Sie bei Krankheit Ihr Tier nicht selbst betreuen können bzw. nicht mit in den Urlaub mitnehmen können, sollten Sie in Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis Personen haben, die mit dem Hund vertraut sind und diesen bei solchen Anlässen zu sich nehmen.

Falls dies nicht der Fall ist, können Sie Ihren Hund während dieser Zeit in Tierpensionen unterbringen. Um sicher zu gehen, dass Ihr Hund dort gut untergebracht ist, ist ein Besuch der Tierpension vorab anzuraten. So können Sie sich über die Haltungsbedingungen und die Unterbringung Ihres Hundes vor Ort überzeugen. Zu Urlaubszeiten sind die Tierpensionen sehr rasch ausgebucht. Aus diesem Grund ist es sehr ratsam, möglichst früh einen Platz zu reservieren. Adressen von Tierpensionen können Sie gratis beim Österreichischen Tierschutzverein anfordern.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Wegweiser für zukünftige Hundebesitzer
Seite 2 Kann ich mir mein Haustier leisten?


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