Sonntag, 31. Mai 2020

Energiesparlampen

Ausgabe 09/2010
Dem Licht gehen die Watt aus

Foto: HansChris - istockphoto.com
Seit 2010 ist nun auch die 75-Watt-Birne Geschichte. Wer sie gehamstert hat, benutzt sie weiter, produziert werden darf sie laut EU nicht mehr. Das Zeitalter der Energiesparlampe mit ihren unzweifelhaften Vorteilen, aber auch problematischen Aspekten ist nicht aufzuhalten. Vielen lässt der Umstieg auf die Sparlampen aus verschiedenen Gründen gar die Grausbirnen aufsteigen. Waren die Angaben über deren Energiewert schon vorher nicht ganz einfach zu durchschauen, ist das Wirrwarr nun perfekt.

Die abgeänderte Kennzeichnungspflicht plus detaillierte Produktinfos auf den Verpackungen bescheren uns jetzt neue Aufdrucke, also neue Rätsel, die es zu lösen gilt. Wer bisher gewohnt war, in Watt zu denken, muss jetzt nämlich auf Lumen umschalten. Während Watt den Energieverbrauch einer Lampe angeben, gibt der Lumen-Wert Auskunft über deren Lichtstärke. Dass die Verbraucher mit den Sparlampen bisher nicht so richtig warm werden können, liegt nicht nur am höheren Anschaff ngspreis, sondern u. a. an ihrer Lichtfarbe, die als zu kalt empfunden wird. Auch stehen die Energiesparlampen im Verdacht, die Netzhaut des Auges zu schädigen und gar Krebs zu begünstigen, wobei Mediziner jedoch entwarnen.

Der, wenn auch geringe, Gehalt an giftigem Quecksilber trägt auch nicht gerade zu ihrer Beliebtheit bei. Einige Hersteller tüfteln bereits an einer noch energiesparenderen LED-Leuchtdioden-Variante. Wie dem auch sei: Beim jetzt noch schwierigen Kauf einer neuen Lampe wird uns sicher irgendwann das sprichwörtliche Licht aufgehen.

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