Freitag, 22. Februar 2019

Tipps für das verreisen mit dem Hund

01. September 2011
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Hunde hängen sehr an ihrer Familie und sollten deswegen möglichst in den Urlaub mitgenommen werden. Im Urlaub hat man endlich einmal Zeit, sich ausgiebig mit dem Hund zu beschäftigen.


Foto: flickr.com - emdot Ein Hund ist kein Hindernis, auf Urlaub zu fahren. Man muss jedoch rechtzeitig mit der Planung beginnen. Vor der Abreise müssen einige grundlegende Dinge bedacht werden:

 

  • Bei der Auswahl des Reiseziels, sollten sie an die Hitzeverträglichkeit ihres Hundes denken. Nicht geeignet sind Reiseziele mit tropisch-feuchtem Klima.
  • Informationen über die für das Reiseland notwendigen Impfungen und Bescheinigungen erhalten Sie bei den Autofahrerorganisationen, beim jeweiligen Konsulat oder bei Ihrem Tierarzt.   
  • Vor der Reise sollten Sie ihren Hund vom Tierarzt untersuchen lassen und notwendige Impfungen durchführen oder amtstierärztliche Bescheinigungen ausstellen lassen. Ihr Tierarzt stellt auf Anfrage für Ihren Hund eine ganz spezielle Reiseapotheke zusammen.
  • Bei Reisen ins Ausland benötigt Ihr Hund zumindest ein gültiges Tollwutimpfzeugnis. Dieses muss in der Regel mindestens 1 Monat jedoch nicht mehr als 1 Jahr alt sein.       
  • Mit auf die Reise gehören neben den vorgeschriebenen Zeugnissen und Bescheinigungen alle gewohnten Utensilien wie Leine, Halsband, Bürste, Kamm, Futternäpfe, Decken und Kissen, Maulkorb, Spielzeug.
  • Weiters empfiehlt sich, genügend Vorräte an Fertignahrung (Trockenfutter) und Kauknochen mitzunehmen. Beachten Sie auch, dass Ihr Hund im Urlaub mehr frisst als zu Hause, da er sich mehr bewegt. Bei Reisen in südliche Urlaubsländer sollten Sie darauf verzichten, frisches Fleisch für Ihren Hund zu kaufen, da hohe Infektionsgefahr besteht.

Reisen mit dem Auto:

  • Lassen Sie Ihren Hund aus Sicherheitsgründen immer hinten sitzen, wobei er mit einem Hundegurt oder einer Antirutschmatte gesichert werden sollte. Bei Kombis empfiehlt sich die Unterbringung auf der Ladefläche hinter einem Hundenetz oder -gitter.
  • Auch bei Hitze sollte das Fenster nur einen Spalt geöffnet werden, da Hunde sehr zugempfindlich sind, achten Sie darauf, dass Ihr Hund den Kopf nicht bei fahrendem Auto hinausstreckt, da dies leicht eine Bindehautentzündung hervorrufen könnte.           
  • Legen Sie Ihrem Hund zuliebe unterwegs häufig kurze Pausen zum Trinken und alle zwei bis vier Stunden zum „Beinvertreten“ ein.     
  • Wenn Sie selbst eine längere Pause machen, lassen Sie Ihren Hund, wenn möglich, nicht alleine im Auto zurück. Falls es nicht anders möglich ist, achten Sie jedoch darauf, dass das Auto nicht in der prallen Sonne steht und ein Fenster einen Spalt breit offen ist.

Im Flugzeug und in der Bahn:

  • Im Flugzeug können kleinere Hunde, je nach Fluglinie bis 5 od. 10kg Gewicht, in einem verschließbaren Transportbehälter im Passagierraum verbleiben. Größere Tiere werden in Transportboxen im klimatisierten Frachtraum befördert. Die Tarife und Bestimmungen sind je nach Fluglinie unterschiedlich, und es empfiehlt sich, frühzeitig zu buchen.
  • In der Bahn dürfen kleine Hunde in verschließbaren Körben gratis als „Handgepäck“ befördert werden. Größere Tiere reisen - mit Leine und Beißkorb - als „normale Passagiere“ im Abteil, für die Sie dann eine Hundekarte (zum halben Preis einer regulären 2.Klasse-Fahrkarte, auch bei Liege- oder Schlafwagenreservierungen) lösen müssen.
  • Lassen Sie sich am Zielort - egal ob Hotel oder Campingplatz - vorab bei der Reservierung eine schriftliche Bestätigung schicken, dass auch Ihr Hund willkommen ist.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Tipps für das verreisen mit dem Hund
Seite 2 Für Auslandsreisen benötigten Grenzpapiere


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