Montag, 20. Mai 2019

Zwiebel – 1. Hilfe bei Wespenstichen

Ausgabe 2015.07-08

Das Wetter ist dafür verantwortlich, wie das jeweilige Jahr in Bezug auf den Ertrag der Früchte bei Obst und Gemüse samt den vielen Feldfrüchten ausfällt.


Foto: Adolf Blaim

Darüber hinaus ist es für den Nachwuchs in der frei lebenden Tierwelt nicht unbedeutend, wie tief und hoch die Temperaturen und wie groß die Niederschlagsmengen jeweils ausfallen. Natürlich trifft das auch für das Heranwachsen der Zwiebeln (Allium cepa) zu, die im Flachland auf Feldern, aber auch in Gärten kultiviert werden. Um die reiche Wirkkraft, die in der Zwiebel steckt, neu ins Bewusstsein zu holen, hat man ihr im Jahr 2015 einen besonderen Ehrenplatz unter den Heilpflanzen eingeräumt und sie zur Jahresregentin erkoren. Oft wird das vielschichtige Speicherorgan der Zwiebel in der Küche verwendet. Was damit automatisch verbunden ist, kennen alle, die Hand anlegen müssen, um eine Zwiebel zu zerschneiden und zu zerkleinern: der Tränenfluss. Ja, da muss man wohl oder übel durch! Immerhin handelt es sich dabei um einen natürlichen Schutzmechanismus, den das Lauchgewächs in sich quasi eingebaut hat, um vor Fressfeinden geschützt zu sein. Mäuse und Insekten halten daher instinktiv zur Zwiebel einen dementsprechenden Abstand.
Apropos Tränen: Dafür gibt es wohl noch andere Ursachen, insbesondere bei Kindern. Wer auf einer Wiese barfuß läuft oder sich im Garten aufgrund der Sommerhitze nur wenig bekleidet bewegt, der wird über kurz oder lang eine Begegnung mit Bienen oder Wespen nicht ausschließen können, die in einem schmerzvollen Stich seitens der Insekten enden. Genau in diesem Falle kann die Zwiebel mithelfen, um Tränen zu trocknen. Dazu nimmt man eine halbierte Zwiebel und reibt die gestochene Stelle ein, um die Schmerzen zu lindern und die Wirkung des Insektengiftes zu minimieren. Bei Bienenstichen sollte man jedoch vorher den Stachel entfernen.
Man kann aber das Produkt von Bienen und die Zwiebel auch noch anders kombinieren. Leidet jemand unter Atembeklemmung, so nimmt man eine Zwiebel und presst ihren Saft aus. Dann fügt man die gleiche Menge Honig hinzu, um beides miteinander zu verrühren. Das Gemisch füllt man in ein Glas, das man in den Kühlschrank stellt, und man nimmt am besten stündlich einen Teelöffel voll davon ein, indem man den Zwiebelhonig noch etwas im Mund mit der Zunge bewegt, bevor man ihn hinunterschluckt.


Weitere Informationen:
Kräuterpfarrer-Zentrum
3822 Karlstein/Thaya
Tel.: 02844/70 70-11 oder -31
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.kraeuterpfarrer.at

Aktuelle Ausgabe & E-Paper


cover 2019-05 130x173

Aktuelles Heft 05/2019

Die nächste Ausgabe erscheint am 7. Juni

 

Unsere Ausgabe 04/2019 als E-Paper Lesen!

Aktuelle Online Umfrage

Wie informieren Sie sich über Nebenwirkungen von Medikamenten?

Kontakt

  • Gesünder Leben Verlags GmbH
  • Johann Strauss Gasse 7/2/5
  • 1040 Wien, Österreich

Information