Dienstag, 17. September 2019

20 Tipps gegen Schnupfen & Erkältung

Ausgabe 2013.12/2014.01
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Bunte Blätter und rinnende Nasen gehören einfach zum Herbst.  Wie man eine harmlose Erkältung von einer ernsten Grippe unterscheidet. Und 20 Tipps, was man tun kann, um vorzubeugen oder eine Erkältung zu mildern.


Foto: Ⓒ Can Stock Photo Inc. - pontuse

Ich habe die Grippe“, hört man in Bus oder Bahn ständig, wenn das farbige Herbstlaub von den Bäumen fällt und sich ein feuchter Nebel über das Land legt. Herbstzeit ist eben Grippezeit. Aber wenn die Nase rinnt oder der Hals kratzt, ist es immer gleich eine Grippe – und wie unterscheidet sie sich von einer bloßen Erkältung? Die Erkältung gehört zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Jeder Erwachsene ist zwei- bis fünfmal im Jahr davon betroffen. Meistens beginnt sie eher schleppend, die Symptome setzen über mehrere Tage ein. Ein Kratzen im Hals und Schnupfen sind der Anfang, dann folgt Husten, manchmal sogar Fieber. Eine Erkältung ist für grundsätzlich gesunde Menschen harmlos. Der Krankheitshöhepunkt ist nach zwei bis drei Tagen erreicht, danach geht’s deutlich besser. Eine Erkältung kommt also langsam, geht aber schnell vorüber. Und das unterscheidet sie von der Grippe: Diese kommt sehr schnell, oft innerhalb von Stunden. Sie ist im Gegensatz zur Erkältung gefährlich. Ausgelöst wird die Grippe – oder Influenza genannt – durch Influenzaviren. Ist man davon betroffen, treten innerhalb weniger Stunden hohes Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen und trockener Husten auf. Jährlich sind rund 350.000 Menschen in Österreich davon betroffen. Und über Tausend sterben daran. Besonders gefährdet sind ältere Patienten und Asthma- oder Zuckerkranke. Wenn in Folge des Virusangriffs auch noch Bakterien in den Körper eindringen, belasten sie die geschwächten Menschen zusätzlich. Entzünden können sich dabei die Lunge, das Gehirn oder der Herzmuskel. Und das kann tödlich enden. Die neueren Grippearten verlaufen dabei gerade bei jüngeren Patienten oft schwierig. Bei jedem Verdacht auf eine Grippeerkrankung gilt daher: zum Arzt gehen! Und sich am besten zuvor schon impfen lassen. „Es gibt heute keinen Grund, der gegen eine Grippeimpfung spricht“, sagt Prof. Dr. Michael Kunze vom Institut für Sozialmedizin in Wien.

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20Tipps

… für einen gesunden Winter. Diese Hausmittel helfen, Erkältungen und Schnupfen in den Griff zu bekommen!

  1. Hygiene. Auf Telefonhörern oder Türklinken überleben die für die Erkältung zuständigen Rhinoviren stundenlang. Und werden weitergereicht. Händewaschen hilft und dient zur Vorsorge.
  2. Bewegung. Durch Bewegung und leichtes Ausdauertraining werden Botenstoffe freigesetzt, die das Immunsystem aktivieren. Geschieht das regelmäßig, trainiert das Abwehrsystem mit. Regelmäßige Outdoor-Aktivitäten wie längere Spaziergänge oder leichtes Joggen reichen aus.
  3. Feuchtigkeit. Bei niedriger Luftfeuchtigkeit trocknen die Schleimhäute aus – dadurch fällt ein Abwehrmechanismus weg. Dennoch: Vorsicht bei Luftbefeuchtern. Sie sind eine Quelle für Bakterien. Besser: Stoßlüften, viel Wasser und Tee trinken und feuchte Handtücher auf die Heizkörper legen.
  4. Schlaf. Ausreichender Schlaf stärkt das Immunsystem. Wer weniger als sieben Stunden schläft, hat ein dreimal höheres Risiko, eine Erkältung zu bekommen. Wichtig ist dabei auch die Raumtemperatur, sie sollte nicht zu hoch sein. So ist der Schlaf tiefer und das Immunsystem kann sich besser regenerieren.
  5. Gurgeln. Wer zweimal täglich gurgelt – etwa in der Früh und am Abend nach dem Zähneputzen –, kann sein Risiko für Verkühlungen um ein Drittel senken. Wasser oder Mundspülung ist dabei egal.  
  6. Wechseldusche. Einmal heiß und einmal kalt –  das kostet zwar Überwindung, stärkt aber den Kreislauf und beugt Erkältungen vor. Gestartet wird dabei mit warmem Wasser, der letzte Duschgang sollte kalt sein. Dreimal wiederholen.
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