Dienstag, 24. September 2019

Zeigt her eure Füße und Hände! - UV-Strahlung

Ausgabe 2018.05
Seite 2 von 3


UV-Strahlung
der größte Aging-Faktor für Hände und Fußrücken
3. Die Haut der Hände und Füße ist nicht nur wegen ihrer geringen Talgdrüsen ein echtes Pflege-Sensibelchen, hinzu kommt, dass sie zu jenen Hautarealen (wie z. B. auch Stirn und Dekolleté) gehört, die Dermatologen als sogenannte Sonnenstraßen bezeichnen. Gemeint sind jene Areale, die aufgrund ihrer anatomisch waagrechten Ausrichtung sowie oft mangelnder Bedeckung durch Kleidung der Sonnenstrahlung in direkter Weise ausgesetzt sind. Und das sieht man. Unregelmäßige Pigmentmale – oder Altersflecken, wie böse Zungen sie nennen – sind die unschönen Spuren der strahlenden Himmelsmacht. Wer auf solche Zeugen der Zeit gern verzichten kann, beugt durch regelmäßigen – und zwar idealerweise täglichen – UV-Schutz vor. Nehmen Sie diesen Rat nicht auf die leichte Schulter. UV-Schutz ist tatsächlich der ausschlaggebendste und dabei am besten beeinflussbare Aging-Faktor der Haut. Vorsicht ist hier besser als Nachsicht. Und zwar auch aus gesundheitlichen Gründen.


Gezielte Pflege
gegen Altersflecken
4. Und was ist zu tun, wenn die ungeliebten Altersflecken bereits entstanden sind? Als Erstes: nicht verzagen. Und dann: Pflegen, was das Zeug hält. Und zwar mit sogenannten Radiance-Pflegen. Das sind Produkte, die mit einer hohen Dosierung an Vitamin C und anderen Wirkstoffen, wie z. B. Maulbeerextrakt, arbeiten, um gezielt auf die Farbstoffansammlungen im Hautgewebe zu wirken. Bis zu einem gewissen Maß sind die Wirkstoffe nämlich fähig, die Farbstoffansammlungen zu zersetzen und die Farbpartikel im Gewebe zu zerstreuen. So verschwinden die Verfärbungen zwar nicht komplett; wirken aber über die Dauer der Anwendung immer heller.


Seife & Wasser
übermäßigen Kontakt vermeiden
5. Die wichtigste Regel für vital, jung und wohlig wirkende Haut lautet: Wasserkontakt so gut es geht vermeiden. Denn zu viel nass macht trocken. Vor allem heißes Wasser führt in den Poren dazu, dass schützende Hautfette ausgeschwemmt werden und gespeicherte Feuchtigkeit ungehindert verdunsten kann. Die Folgen kennt jeder: Es spannt. Es juckt. Und aussehen tut es so, wie es sich anfühlt: rau, fahl und trocken. Noch schlimmer ist es nur noch, wenn Seife – oder sogar Spül- und Putzmittel – im Spiel waren. Danach beginnen sogar die Nägel zu streiken und werden porös und brüchig. Wer seiner Haut dieses Leid ersparen will, hat zwei Möglichkeiten: Nie wieder abwaschen. Oder wenigstens die Haut so gut es geht zu schützen. Lässt sich der Kontakt zu Wasser nicht vermeiden, drosselt man wenigstens die Temperatur in einen lauwarmen Bereich und trägt schützende Handschuhe. Wer konsequent auf einen solchen Schutz achtet, wird erstaunt sein, wie viel frischer die Haut aussieht!


Pflegende Bäder
Abtauchen für die Schönheit
6. Zwar hat der Kontakt zu Wasser grundsätzlich eine eher austrocknende Wirkung auf die sensible Haut der Hände und Füße. Dennoch gehört es zu einem gewissenhaften Pflegprogramm dazu, diese Hautstellen regelmäßig zu baden. Die fein abgestimmten Badezusätze von Hand- und Fußbädern nützen zunächst die aufweichende Wirkung warmen Wassers, um anschließend durch die geöffneten Poren einen Pflegemix aus Fett und Feuchtigkeit bis in die Tiefe der Haut zu schleusen.

Extra-Tipp: Wer keine fixfertigen Badezusätze kaufen möchte, kann auch selbst ein pflegendes Hand- und Fußbad herstellen. Dafür tauchen Sie die Pflegemimosen einfach in eine Schale mit warmer Milch und ein paar Spritzern Mandelöl. Milch ist durch ihren hautähnlichen pH-Wert und den hohen Fettanteil besonders pflegend. In jedem Fall gilt: Achten Sie auf die Zeit. Pflegebäder wirken nur dann nährend, wenn sie nicht zu lange dauern. Wer länger als zehn Minuten abtaucht, riskiert, dass das Wasser die pflegenden Milchproteine oder aber die Pflegstoffe der kommerziellen Badezusätze wieder aus der Haut herausspült.


Aufpolstern
Aufbau von Innen
7. Älter werdende Haut neigt zum Verlust von Elastizität und aufpolsterndem Unterhautfettgewebe. An den Händen und Füßen ist dieser Verlauf besonders deutlich (sogar noch extremer als im Gesicht) zu erkennen, weil es hier ohnehin nur eine geringe Fettschicht gibt, die optisch ausgleichend wirkt. Die Folgen: eine knöchrige und abgeschlaffte Optik, die anscheinend nicht mal durch den schönsten Ring oder buntesten Nagellack aufgemuntert werden kann. Dafür hilft aber etwas anderes, nämlich Feuchtigkeit – in Kombination mit dem Wirkstoff Hyaluron. Hyaluron ist in den meisten Anti-Aging-Cremes und Masken enthalten. Es ist eine natürlich vorkommende Säure, die wie ein Schwamm wirkt. Sie kann das Zehnfache an Wasser aufnehmen und für eine gewisse Dauer binden. Unterfüttert mit solchen kleinen Wasserspeichern, sieht die Haut darüber sofort wieder praller, frischer und fröhlicher aus. Allerdings kann die beste Hyaluroncreme nur dann wirken, wenn sie genug Feuchtigkeit zugeführt bekommt, die sie binden kann. Und das geschieht am besten sowohl von außen (z. B. durch pflegende Thermalsprays, mit denen man hin und wieder die Haut benebelt) als vor allem auch von innen. Mindestens ein bis zwei Liter Wasser sollte jeder über den Tag verteilt trinken; man kann es nicht oft genug sagen.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Zeigt her eure Füße und Hände!
Seite 2 UV-Strahlung
Seite 3 Mikrozirkulation anregen

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