Sonntag, 27. Mai 2018

Zeigt her eure Füße und Hände!

Ausgabe 2018.05
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Füße und Hände sind die Stiefkinder der Pflege. Und verraten deshalb nur allzu oft unser wahres Alter. GESÜNDER LEBEN verrät in zehn Punkten, warum und wie Sie Hände und Füße richtig pflegen - und so richtig sommerfit machen.


Foto: iStock-PeopleImages-478690809

Die Haut an den Händen und Füßen hat besondere Pflege nämlich mehr als nötig. Grund dafür ist unter anderem ihre spärliche Ausstattung mit schützenden Talgdrüsen, die die Haut üblicherweise auf natürlichem Wege mit Fett versorgen und geschmeidig halten. Die im Gegensatz dazu üppige Anzahl von Schweißdrüsen sorgt zwar für eine höhere Befeuchtung dieser Hautareale, die fehlende Schutzfunktion des Hautfetts kann hierdurch aber nicht ersetzt werden. Sogar das Gegenteil ist der Fall. Das im Schweiß enthaltene Salz trocknet sensible Haut zusätzlich aus. Was das bewirkt, weiß jeder und will niemand, nämlich trockene Haut, die schnell faltig und fahl wirkt und damit sogar älter und schlaffer aussieht, als sie eigentlich ist. Kommt noch hinzu, dass die Hände oder Füße einem übermäßigen Kontakt zu Wasser und Seife ausgesetzt sind, reagiert die Haut schnell gereizt, schuppig oder mit unangenehmem Jucken. Bei den Füßen kommt außerdem der geringe Kontakt zu frischer Luft oder das Reiben von Schuhen hinzu. Hand- und Fußpflege ist daher eine regelmäßige Pflicht! GESÜNDER LEBEN verrät, was Sie dabei unbedingt beachten sollten.

10 Dos and Don’ts der Hand- und Fußpflege

Verhornung vorbeugen
1. Durch die natürliche Trockenheit neigen Hände und Füße zur schnelleren Verhornung. Werden Hautschuppen nicht regelmäßig und sanft entfernt, entsteht ein Teufelskreis: Die trockenen Horn- und Hautschichten werden immer dicker. So wird verhindert, dass Sauerstoff an die darunter liegenden  jungen Hautzellen gerät, und damit verlangsamen sich Regenerations- und Wachstumsprozesse. Junge, weiche und schöne Haut wird also immer spärlicher nachgebildet, während die Verhornungen extremer werden und die Haut um Jahre älter wirken lassen. Das vorsichtige Abtragen durch Peelings (an den Händen) und zarter Bimsstein (an den Füßen) sind daher eine regelmäßige Pflicht.

Anti-Aging-Tipp: Arbeiten Sie mit Peelings lieber öfter und vorsichtig als zu intensiv und selten. Zwei Rubbelkuren pro Woche sind ideal. Wer nämlich zu hart vorgeht, (z. B. durch zu aggressive Peelings, zu grobe Bimssteine oder Metallfeilen) riskiert, dass von der Haut zu viel Oberfläche abgetragen wird. Damit verliert die Haut ihre natürliche Schutzbarriere und produziert infolgedessen noch mehr Hautschuppen und Horn.


Nährstoffe zuführen
Fett und Feuchtigkeit im richtigen Verhältnis
2. Die spärlichen Talgdrüsen an Händen und Füßen machen eine Versorgung der Haut mit Fett und Feuchtigkeit von außen unerlässlich. Dabei gilt es, unbedingt auf einen ausgewogenen Mix dieser Nährstoffe zu achten. Nur bei einer perfekten Dosierung von Fett und Feuchtigkeit entsteht eine schützende Nährschicht auf der Hautoberfläche, die diese geschmeidig hält und die in der Haut gespeicherte Feuchtigkeit am Verdunsten hindert. Spezielle Hand- und Fußcremes sind auf diese Bedürfnisse ausgelegt und arbeiten mit ausgewogenen Pflegemischungen. Doch sind solche Spezialcremes deshalb noch längst nicht die einzige Pflegemöglichkeit. Auch in Eigenregie lässt sich mit simplen Hausmitteln eine umfängliche Hautpflege für Hände und Füße bewerkstelligen. Befeuchten Sie die Haut der Hände und Füße dafür mit einer dünnen Schicht Wasser oder Kamillentee (er enthält beruhigende Pflanzenstoffe) und reiben Sie die noch feuchte Haut anschließend mit einem reichhaltigen Öl (z. B. Mandel-, Kokos- oder Avocadoöl) ein. Durch den leichten Massageeffekt verbinden sich Wasser und Öl zu einem kosmetischen Power-Duo, das selbst ausgelaugte Haut wieder streichelzart macht und die Zellen derart mit Feuchtigkeit versorgt, dass der Teint aufgepolstert, straff und gleich etwas frischer wirkt.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Zeigt her eure Füße und Hände!
Seite 2 UV-Strahlung
Seite 3 Mikrozirkulation anregen

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