Montag, 30. März 2020

10 Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit - Schlafen Sie gut!

Ausgabe 2020.03
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Tipp 4
Schlafen Sie gut!
So wichtig ausreichend Bewegung ist, so grundlegend ist auch ein erholsamer Schlaf, damit der Körper genug Energie für den kommenden Tag sammeln kann, betont Saletu. Der Experte rät, die wichtigsten Gebote der Schlafhygiene zu beachten: So sollte der persönliche tägliche Bedarf an Schlaf nicht unterschritten werden (der Durchschnittsösterreicher schläft täglich sieben Stunden), zudem sollte der Schlafrhythmus ein regelmäßiger sein, sprich: Gehen Sie stets zur selben Zeit schlafen und stehen Sie morgens zur selben Zeit auf! Die Qualität der Matratze ist für einen guten Schlaf genauso ausschlaggebend wie das Vermeiden von körperlicher Anstrengung, Stress sowie schweren Mahlzeiten vor dem Zubettgehen. Die Temperatur im Schlafzimmer sollte maximal 18 Grad betragen, Elektrogeräte verbannt werden. Ein Mittagsschlaf sollte nicht mehr als 20 Minuten dauern, um den Nachtschlaf nicht zu reduzieren.

Tipp 5
Frühlingslaune kann man essen!
Im Winter stehen vermehrt deftige, schwer verdauliche Mahlzeiten am Speiseplan, zusätzlich bewegen wir uns weniger als in den warmen Jahreszeiten. Die häufige Folge: Ein Mangel an zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen, warnt die Wiener Diätologin Mag. Caroline Sonnenberg: „Deshalb ist es wichtig, dass wir uns im Frühling vitalstoff- und abwechslungsreich ernähren sowie zu leicht verdaulichen Speisen greifen, um den Organismus nicht zusätzlich zu belasten.“ Besonders sollte auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin C, B-Vitaminen, Vitamin E, Eisen, Zink und Magnesium geachtet werden, „auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide oder Flavonoide helfen zur Bekämpfung von Infekten und halten den Körper fit“. Konkret bedeutet das: frisches und regionales Obst und Gemüse, Fisch, Vollkornprodukte, Erdäpfel, Hülsenfrüchte und Salate. Die Expertin rät zudem, die Gerichte durch frische Frühlingskräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Löwenzahn, Brennnessel oder Bärlauch aufzuwerten, da diese unter anderem die Leber beim Stoffwechsel unterstützen. „Auch Sprossen und Kresse sind besonders im Winter volle Nährstoffpakete und liefern eine Vielfalt der benötigten Vitamine und Mineralstoffe. Und sie sind leicht selbst anzusetzen!“ Essen Sie täglich mehrere kleine anstatt wenige große Mahlzeiten. Trinken Sie ausreichend: mindestens zwei Liter täglich, bestenfalls Wasser.

Tipp 6
Seien Sie gut zu Leber und Nieren!
Nach den Schlemmerorgien in den Wintermonaten haben unsere Entgiftungsorgane Leber und Nieren einiges zu tun. Umso wichtiger, diese Organe aktiv zu unterstützen: Neben ausreichend Bewegung und einer leichten Frühlingsküche können auch gezielte Entschlackungs- und Fastenkuren helfen, nicht nur den Stoffwechsel anzuregen, sondern auch Giftstoffe in unserem Körper abzubauen sowie das eine oder andere Kilogramm loszuwerden. Bei Teekuren (ein bis zwei Wochen lang dreimal täglich eine Tasse) sind vor allem Brennnessel, Löwenzahn, Fenchel und Ringelblumen zu empfehlen; auch grüner Tee beseitigt Giftstoffe und Fettablagerungen in der Leber. Auf Alkohol und Zucker sollte komplett verzichtet werden! Entschließen Sie sich für eine Fastenkur, sollten Sie sich von einem Arzt beraten lassen.

Tipp 7
Geben Sie es sich warm – kalt!
Morgendliches Wechselduschen, also das mehrfach abwechselnde Duschen mit heißem und kaltem Wasser, bringt den Kreislauf in Schwung und setzt sogar Serotonin frei, erklärt Url. Optimale Dauer: zehn Minuten, immer mit kaltem Wasser aufhören. Extra-Tipp: Klopfen Sie dabei mit lockeren Fäusten den ganzen Körper von unten nach oben ab – das stimuliert zusätzlich den Lymph- und Blutfluss. Ebenfalls kreislaufanregend wirken Saunagänge, Massagen sowie das kneippsche Wassertreten.

Tipp 8
Düfte für Leib und Seele
Bestimmte Düfte haben einen positiven Einfluss auf unser körperliches und geistiges Wohlbefinden. So wirken vor allem Zitrusöle (u. a. Orange, Zitrone, Lemongras) belebend und stimmungsaufhellend. Ein morgendliches Rosmarinbad hilft bei depressiven Verstimmungen, Antriebslosigkeit, aber auch bei Kreislaufbeschwerden und Muskelschmerzen. Duftöle können als Raumdüfte, aber auch als Badezusatz, als Duschgel, Bodylotion oder Shampoo angewandt werden.

Tipp 9
Farbig in den Frühling!
Passen Sie sich auch in Ihrer Kleidungsauswahl der Natur an: „Tragen Sie helle Farben, um die Stimmung zu heben!“, rät Url. Gelb macht gute Laune, Rot gilt als Energiespender. Einfach ausprobieren!

Tipp 10
Leben und reflektieren
Auch wenn Sie sich müde fühlen: Treffen Sie sich mit Freunden, machen Sie einen Frühjahrsputz (Ordnung und das Entsorgen alter Dinge macht gute Laune!) oder gestalten Sie Ihr Zuhause neu! All das macht Mut für Neues, motiviert und gibt Energie zurück. Wenn Sie doch mal auf der Couch bleiben wollen, verwandeln Sie Ihre Schlappheit am besten in etwas Produktives: Schreiben Sie sich To-do-Listen für die kommenden Wochen, einen Wunschzettel ans Universum, erstellen Sie eine Dankbarkeitsliste oder reflektieren Sie, wo Sie gerade im Leben stehen und wohin Sie wollen. 

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