Freitag, 22. Februar 2019

Wenn die Augen leiden

Ausgabe 2016.7/8
Seite 1 von 3

Grauer Star, grüner Star sowie die altersbedingte Makula-Degeneration sind die häufigsten Augenerkrankungen. GESÜNDER LEBEN verrät, wie Sie Ihre Augen ein ganzes Leben lang gesund halten.


Foto: © Can Stock Photo Inc. - MnyJhee

Brennendes Gefühl, verschwommenes Sehen, tränen, jucken, Rötungen, geschwollene Lider – dass uns unsere Augen manchmal ganz schön zu schaffen machen, wissen wir nur allzu gut. Kein Wunder, schließlich sind unsere Augen tagtäglich vielen Belastungen wie Computerarbeit, schädlichen Lichteinflüssen oder einer zu trockenen Raumluft ausgesetzt. Die meisten dieser Beschwerden sind aber in der Regel harmlos und unkompliziert zu behandeln. „Hinter mancher Sehschwäche kann sich jedoch der Beginn einer ernst zu nehmenden Augenkrankheit verbergen“, warnt Univ.-Prof. Dr. Ursula Schmidt-Erfurth, Leiterin der Abteilung Augenheilkunde und Optometrie am Wiener AKH. „Schon allein aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, verlässlich mindestens einmal jährlich den Kontrolltermin beim Augenfacharzt wahrzunehmen, um gegen krankhafte Veränderungen im Auge möglichst rasch etwas unternehmen zu können. Denn in den allermeisten Fällen gilt: Je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser lässt sie sich behandeln.“

Das Auge als Spiegel der Gesundheit

Augenleiden können ein Symptom für eine andere körperliche Erkrankung sein.

Es gibt Augenleiden, die keine eigenständige Krankheit, sondern Symptom einer anderen körperlichen Erkrankung sind. So zum Beispiel ist das Auftreten einer Iritis (Entzündung der Regenbogenhaut) sowie einer Uveitis (Entzündung der mittleren Augenhaut) häufig mit Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis verbunden. „Es gibt zudem viele Autoimmunerkrankungen, die sowohl Gelenke als auch das Augeninnere befallen können“, so Univ.-Prof. Dr. Ursula Schmidt-Erfurth, Leiterin der Augenabteilung am Wiener AKH. Die Expertin empfiehlt dann eine Abklärung mit einem Internisten sowie einem Rheumatologen. Umgekehrt ist es aber auch möglich, anhand des Augenhintergrunds schon früh eine beginnende Erkrankung zu erkennen. Vor allem Gefäßerkrankungen hinterlassen häufig Spuren im Auge – genauer: an der Netzhaut. „Die Früherkennung von Diabetes durch den Augenarzt ist sehr häufig“, so Schmidt- Erfurth. „Aber auch ein Bluthochdruck ist im Rahmen einer Augenuntersuchung gut zu erkennen.“ Der Augenarzt nimmt bei der Untersuchung verengte Gefäße (beim Bluthochdruck) bzw. undichte Gefäße und Einblutungen beim Vorliegen eines Diabetes wahr.

Die drei häufigsten Augenkrankheiten im Detail – und was man dagegen tun kann:

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Wenn die Augen leiden
Seite 2 Grauer Star (Katarakt)
Seite 3 Altersabhängige Makula-Degeneration

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