Donnerstag, 23. Mai 2019

Sonnenschutz für jeden Hauttyp

Ausgabe 2019.05
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Wenn die warmen Strahlen der Frühlingssonne auf der Haut kitzeln, genießt das jeder. Doch schützen sollten wir uns alle auf unterschiedliche Art und Weise. Denn UV-Schutz ist eine Frage des Hauttyps. GESÜNDER LEBEN hat ganz individuelle Tipps für Ihren Sonnenteint!

 


Foto: © iStock_utkamandarinka

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Und das vielleicht individuellste noch dazu. Manche Menschen sind sprichwörtlich dünnhäutig und neigen zu geröteter Haut, die spannt oder schuppt. Andere sind robuste Dickhäuter, die mit einer festen, wenig empfindlichen und oft sehr straffen Haut gesegnet sind. Und dann gibt es auch noch die, die zu Unreinheiten, Hautglanz, Allergien oder anderen Besonderheiten neigen. Die Liste der Hauttypen ist also lang. Und genau dieser Umstand macht die richtige Pflege zu einem Akt der Feinabstimmung. Denn nur wenn der Haut solche Pflegestoffe zugeführt werden, die exakt auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind, fühlt sich unser Fühlorgan wohl und strahlt dieses Gefühl auch aus – und zwar mit einem hübschen rosigen und gesunden Teint.

UV-Typ I bis IV

hauttyp

Anhand dieser Pigmentierungsneigung wird eine dermatologische Klassifizierung von sogenannten UV-Typen vorgenommen.

• Dabei weist der „Hauttyp I“ im ungebräunten Zustand eine sehr helle Hautfarbe auf. Typisch sind blondes oder rotes Haar sowie helle Augenfarben (blau und grün). Unter Einfluss von Sonne neigt dieser Typ zur Bildung von Sommersprossen, während die restliche Haut hell bleibt. Länger als zehn Minuten kann Hauttyp I der Sonne von allein nicht trotzen.

„Hauttyp II“ hat zwar keinen blassen, aber einen hellen Hautton. Blonde Haare und grüne, blaue oder hellbraune Augen sind ebenso typisch wie leichte Sommersprossen. Ist die Haut der Sonne ausgesetzt, wird sie schnell gerötet und erreicht anschließend nur einen leichten Bräunungsgrad; länger als 15 bis 20 Minuten reicht der hauteigene Melanin-Schutz nicht aus.

• (Hell-)braune oder dunkelblonde Haare, sattgrüne oder braune Augen und eine goldiger Naturteint sind typisch für den „Hauttyp III“. Auf Sonneneinstrahlung reagiert dieser Teint rasch mit einer leichten Färbung, die umso intensiver wird, je länger er der Sonne ausgesetzt ist. Bis zu 30 Minuten reicht der Eigenschutz des Typs III.

• Den längsten Eigenschutz (von circa 40 Minuten) weist der „Hauttyp IV“ auf. Diese Menschen erkennt man an den dunklen Augen, dunklen Haaren und einem gleichmäßigen, oliv-farbigen bis braunen Teint. Die Haut färbt sich bei Sonnenkontakt rasch dunkler und reagiert in der Regel weder auf Hitze noch auf UV-Strahlung empfindlich.

Hautpflege ist Typfrage
Doch damit ist es nicht genug. Denn wenn es ums Thema Sonnenschutz geht, wird diese Typfrage noch spezieller. Wie unsere Haut auf UV-Strahlung reagiert, ist ebenfalls individuell verschieden. Manche Menschen bekommen lediglich diese herzigen Sommersprossen auf der Nase. Andere werden von der Sonne in einen sanft goldigen Schimmer gehüllt. Manche bleiben komplett blass, während wieder andere bereits nach wenigen Sonnenstunden tiefbraun sind. Kurz gesagt: Keine Haut gleicht der anderen. Und genau deshalb kommt es bei der Wahl der richtigen Sonnenpflege auf eine perfekte Feinabstimmung an. UV- und Pflegebedürfnisse müssen vereint werden, um der Haut das zu geben, was sie an sonnigen Tagen braucht.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Sonnenschutz für jeden Hauttyp
Seite 2 UV-Typ: Die Färbung entscheidet

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