Sonntag, 26. Januar 2020

So stärken Sie Ihr Immunsystem - Sport ist Wetterunabhängig

Ausgabe 10/2011
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Tipp 3: Sport ist Wetterunabhängig

Auch wenn man den inneren Schweinehund überwinden muss: Gehen Sie mindestens einmal täglich für 30 Minuten an die frische Luft. Egal ob Ausdauersport wie Jogging, Radfahren oder ein flotter Spaziergang – Bewegung an der frischen Luft regt den Kreislauf an und härtet unseren Körper ab. Denken Sie an das alte Sprichwort: „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung.“ Wenn also ein Lüftchen weht oder bereits Schnee liegt, ist dies kein Vorwand, um draußen keinen Sport zu betreiben. Überwinden Sie sich! Sie werden sehen: Es gibt nichts Schöneres, als nach einer sportlichen Verausgabung in die warme Wohnung zurückzukehren und es sich mit einer Tasse Tee gemütlich zu machen. Denn: Sport baut Stress ab.

Beachten Sie aber ein paar Regeln: Warme Kleidung ist wichtig, insbesondere die Füße dürfen nicht kalt und feucht werden. Kleidung nach dem „Zwiebel-Prinzip“, also mehrere dünne Schichten übereinander, ist empfehlenswerter als ein einziger dicker Wollpullover. Wenn Sie schon lange keinen Sport mehr gemacht haben, fangen Sie mit kleinen Trainingseinheiten an und steigern Sie sich nach und nach. Aufwärmübungen sind besonders in der kalten Jahreszeit wichtig. Rinnt etwas die Nase, husten Sie ein wenig oder brummt der Kopf, empfiehlt es sich um so mehr, an die frische Luft zu gehen. Aber: Bei einem stärkeren grippalen Infekt oder gar einer Influenza hilft nur Bettruhe. Erlaubt es Ihr Job nicht, tägliche Sportpausen einzulegen, integrieren Sie körperliche Betätigung in den Alltag, indem Sie zum Beispiel die Treppe statt des Aufzugs nehmen, zu Fuß gehen anstatt mit dem Auto zu fahren oder vor dem Fernseher am Hometrainer Sport betreiben. Auch Morgengymnastik nach dem Aufstehen regt das Immunsystem an. Wichtig: Vermeiden Sie Zugluft und überhitzte Räume!

Tipp 4: Mit der Natur zum Körperlichen Wohlbefinden

Heilpflanzen enthalten wertvolle ätherische Öle, Bitterstoffe, Vitamine, Minerale und Spurenelemente. Salbei (gegen Magen-Darmverstimmung), Kamille (wundheilend), schwarzer Holunder (abwehrstärkend) oder Hagebutte (harntreibend) sind die Klassiker unter den Heilpflanzen und besonders in Form von Tees beliebt.

Auch Thymian, Lavendel und Pfefferminze lassen bakterielle Entzündungen schneller abheilen. Weniger bekannt sind die heilenden Wirkstoffe von Eisenkraut und Senföl, die bei der Abwehr von Viren helfen. Als wirksamste Heilpflanze gilt der Sonnenhut (Echinacea), der bereits von den Ureinwohnern Amerikas zur Krankheitsbekämpfung eingesetzt wurde. Der Sonnenhutextrakt mindert die Symptome einer Erkältung, indem er die Anzahl der weißen Blutkörperchen im Immunsystem steigert.

Lassen Sie sich von der Apotheke Ihres Vertrauens bezüglich homöopathischer Arzneimitteln beraten. Jede Apotheke bietet pflanzliche Präparate sowie Mittel, die Spurenelemente enthalten, an. Besonders beliebt sind Ginseng (gegen Müdigkeit und Konzentrationsschwäche) sowie Propolis, jener Stoff, der von Bienen gesammelt wird und eine antibakterielle und antiseptische Wirkung besitzt. Spurenelemente wie Kalium iodatum, Kalium phosphoricum, Eisen oder Zink werden in Form von Kapseln oder Globuli mittlerweile immer öfter von Ärzten verschrieben, um Schnupfen, Erschöpfung oder Kopfschmerzen zu bekämpfen.  Beachten Sie: Lassen Sie sich bei einer rein pflanzlichen Therapie von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin beraten.

Tipp 5: Hören sie auf Ihre Seele

Geht’s der Seele nicht gut, bekommt das auch der Körper zu spüren. Dauergestresste oder depressive Menschen werden häufiger krank als Menschen, die sich Pausen gönnen und im wahrsten Sinne des Wortes die Seele baumeln lassen.

Für ein gutes Immunsystem ist ausreichender Schlaf – mindestens sieben Stunden täglich – grundlegend. Während der nächtlichen Ruhephasen tankt der Körper neue Kraft. Vermeiden Sie, so gut es geht, Stresssituationen oder sorgen Sie für einen seelischen Ausgleich, indem Sie an der frischen Luft Sport betreiben oder mit einem guten Buch eine Ruhepause einlegen. Auch Yoga- und Meditationsübungen wirken entspannend. Tun Sie sich selbst etwas Gutes – dann bleiben Sie auch gesund!

Übersicht zu diesem Artikel:
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