Sonntag, 29. März 2020

Sanfte Medizin vs. Schulmedizin - Osteopathie – Heilende Hand

Ausgabe 12/2011-01/2012
Seite 4 von 4

Osteopathie – Heilende Hand
Die Osteopathie gehört zu den manuellen Therapien. Der Osteopath arbeitet mit seinen Händen – sowohl bei der Diagnose als auch bei der Behandlung.

Bei Bandscheibenvorfällen und anderen chronischen sowie akuten Schmerzzuständen des Bewegungsapparates, bei Migräne, neurologischen Erkrankungen oder Beschwerden im HNO-Bereich, im Bereich der Atemwege, des Verdauungstraktes, der Kiefergelenke oder nach Unfällen und Operationen – für all dies eignet sich eine osteopathische Behandlung – und die Liste ließe sich noch fortsetzen.

Die Osteopathie geht davon aus, dass der menschliche Körper als Einheit funktioniert, dass er die Fähigkeit zur Selbstheilung besitzt und dass es ein Wechselspiel von Struktur und Funktion gibt. Darauf aufbauend bestehe, so Anja Schulmeyer von der Österreichischen Gesellschaft für Osteopathie, das Ziel darin, „Einschränkungen der Beweglichkeit aller Strukturen und Gewebe des Körpers zu korrigieren und dadurch körperliches sowie seelisches Wohlbefinden wieder herzustellen.“

frau, massageFoto: iStockphoto.com - Denis Zbukarev

Tasten. Spüren. Behandeln. Mittels klinischer und osteopathischer Untersuchungsmethoden werden strukturelle Störungen und Mobilitätseinschränkungen sowie ihre Auswirkungen diagnostiziert. Schulmeyer, die in der Wiener Schule für Osteopathie praktiziert: „Dadurch versucht der Therapeut die Einzelsymptome, die im Bewegungsapparat, aber auch im Organ- und Nervensystem liegen können, zu einem individuellen Dysfunktionsmuster zusammenzusetzen und zu korrigieren.“ Entsprechend den Bedürfnissen des Patienten wählt der Osteopath aus einer großen Palette von Methoden die richtige manuelle Technik. Voraussetzung ist ein exaktes Grundlagenwissen in Anatomie, Physiologie und Pathologie. Durch Auflegen der Finger ertastet, spürt und behandelt der Osteopath die Beschwerden.

Was sagt die ÖÄK? Osteopathie wird vorwiegend von Physiotherapeuten, aber auch von einigen Ärzten angeboten. Es gibt das Ärztekammerdiplom „Manuelle Medizin“. Connert: „Es steckt eine klare Theorie, eine solide Geschichte und eine qualifizierte Ausbildung dahinter.“

Österreichische Gesellschaft für Osteopathie: www.oego.org
Wiener Schule für Osteopathie: www.wso.at


Vorbeugen ist besser als Nachsorgen:
Übungen um gesund zu  bleiben auf  www.gesünderleben.at/fitness.
Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Sanfte Medizin vs. Schulmedizin
Seite 2 Anthroposophie als Weg zur Erkenntnis
Seite 3 Bachs Frohnaturen
Seite 4 Osteopathie – Heilende Hand

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