Sonntag, 15. September 2019

Rotklee gut für Leber, Galle und innere Stärke

Ausgabe 2019.07/08

Die Pracht der Natur hat viel zu bieten.


Foto: Adolf Blaim

Je nach Jahreszeit verändert sie ihre Gestalt und meist auch ihre Farbe. Zu Beginn des Sommers wird beispielsweise das Heu auf den Wiesen getrocknet, für den späteren Gebrauch als Futter gepresst und in den Scheunen aufbewahrt. Diese Tiernahrung setzt sich aus vielen verschiedenen Gräsern und Blumen zusammen. Unter ihnen findet sich häufig der Rotklee (Trifolium pratense). Es ist keine Frage, dass dieses Gewächs in einem landwirtschaftlichen Betrieb seit jeher eine große Rolle spielt, vor allem dann, wenn es galt und gilt, das Vieh für die Milchproduktion zu füttern. Doch steckt auch eine breit angelegte Palette an guten Wirkkräften in diesem Wiesenkraut. 

Um diese Vorteile wusste bereits das Mittelalter mit der zu seiner Zeit praktizierten Heilkunde. Der Rotklee ist eine pflanzliche Unterstützung, um die Funktion der Leber und der Galle zu fördern. Man hat ihn aber ebenso bei chronischer Stuhlverstopfung zum Einsatz gebracht. Selbst bei Husten und Katarrhen fand er Verwendung. 

Nun ist gegenwärtig eine gute Phase, um die Blütenköpfe zu ernten und für den späteren Gebrauch haltbar zu machen. Dies geschieht am besten durch das sorgfältige und gründliche Trocknen derselben. Dazu legt man die Blütenköpfe im Stadium des Aufblühens ohne Stängel recht locker an einer zugigen Stelle auf. Die Droge muss am Ende dieses Prozesses ihr frisches Aussehen bewahrt haben. Braun gewordene Teile sind auf jeden Fall wertlos und sollten am Komposthaufen landen. 

Aus der guten Ware kann auf ganz einfache Weise ein Tee zubereitet werden. Dazu werden zwei Teelöffel voll getrockneter Blütenköpfe des Rotklees mit 1/4 Liter siedendem Wasser überbrüht. 15 Minuten lang zugedeckt ziehen lassen. Danach abseihen und schluckweise trinken. Bei Erkältungskrankheiten ist es durchaus möglich, den Tee mit etwas Honig und Zitronensaft nach Belieben zu ergänzen. Ansonsten sollte man ihn ohne zu süßen zu sich nehmen. Der Rotklee-Tee kann einige Tage hintereinander 3-mal täglich konsumiert werden. 

Übrigens eignet sich ein Rotklee-Aufguss auch als Badezusatz. Dafür braucht man jedoch eine Menge von 3 Litern mit 100 bis 150 g Rotkleeblüten zubereitet, um die positive Wirkung des Heilkrautes mittels eines Bades an den Mann oder die Frau zu bringen. Ein solches Bad entgiftet die Leber, es beruhigt und stärkt.

Aktuelle Ausgabe & E-Paper


cover 2019-09 130x173

Aktuelles Heft 09/2019

Die nächste Ausgabe erscheint am 4. Oktober

 

Unsere Ausgabe 07-08/2019 als E-Paper Lesen!

Aktuelle Online Umfrage

Hand aufs Herz – wie nutzen Sie Ihr Handy?

Kontakt

  • Gesünder Leben Verlags GmbH
  • Johann Strauss Gasse 7/2/5
  • 1040 Wien, Österreich

Information