Mittwoch, 28. Oktober 2020

Prostatakrebs Bleiben Sie aktiv! - Wolfgang Ambros: So habe ich den Prostatakrebs besiegt

Ausgabe 09/2012
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Wolfgang Ambros: So habe ich den Prostatakrebs besiegt

In seiner Biografie (erschienen im Ueberreuter Verlag) beschreibt der Star detailliert, wie er mit der Diagnose Prostatakrebs umgegangen ist – und welche Tipps er Männern gibt, die ebenfalls damit konfrontiert sind.

  • Über die Diagnose Prostatakrebs: „Meine PSA-Werte bewegten sich in schwindelerregenden Höhen. Prostata-spezifisches Antigen. Es zeichnete sich ab, dass mit mir etwas gewaltig nicht stimmte. Normalerweise bewegt sich der Wert bei null Komma fünf, meiner war sechzehn. (...) Am Abend sage ich meiner Mutter, dass ich Krebs habe. Sie bricht in Tränen aus.“ 
  • Über seinen Willen, den Kampf gegen die Krankheit aufzunehmen: „Das Ding in dir wird nicht siegen. Der Krebs gewinnt nicht. Nicht im Körper, nicht im Hirn.“ 
  • Über die Wichtigkeit der Vorsorgeuntersuchungen: „Man glaubt nie, dass einem das selber passiert. Man macht sich Vorwürfe, dass man nicht früher zum Arzt gegangen ist. Je eher du den Feind erkennst, desto leichter kannst du ihn töten. Bei Prostatakrebs ist die Heilungschance immerhin 90 %.“ 
  • Über die Therapie: „An einem neblig nassen Montag im Jänner begann ich meine Therapie. Siebenunddreißig Bestrahlungen. Ich habe sie über mich ergehen lassen, über gut zwei Monate. Jeden Tag fuhr ich ins Spital in Hietzing, das Prozedere war immer gleich. Es dauerte zehn Minuten. (...) Du wirst von allen Seiten bestrahlt.“ 
  • Über seine Heilung: „Am Anfang merkst du keine Verbesserung. Alles tut dir weh, an einem Tag mehr und an einem anderen weniger. Dir ist furchtbar schlecht, du kriegst die Scheißerei, ist ja alles in Mitleidenschaft gezogen. Parallel dazu haben sie immer wieder PSA-Untersuchungen gemacht. Die Bestrahlungen wirkten. (...) Man kann es in den Griff kriegen. So war es bei mir, Gott sei Dank. (...) Ich bin geheilt.“ 
  • Über die Angst nach dem Krebs und die Nebenwirkungen: „Wenn sie wiederkommt, die Angst, gehe ich zur Nachuntersuchung, lass mir das Blut abzapfen und die PSA-Werte anschauen. Alles im Lot. Wenn ein Krebs zurückkehrt, nennt man das Rezidiv. Bei mir, da bin ich sicher, wird sich nix mehr rezidieren. Ich habe die Bestie erwürgt. Eine nicht unerwünschte Nebenwirkung der Bestrahlung war, dass ich die Schamhaare verloren habe. Sonst ist alles wieder hocherfreut, da unten. Nur meine Bikinizone, die ist glatt.“









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