Montag, 16. September 2019

Neues aus Medizin & Wissenschaft

Ausgabe 2018.05
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Neue Erkenntnisse und Studienergebnisse aus der Welt der Wissenschaft –rund um die Themen Gesundheit, Medizin, Ernährung und Wohlbefinden.


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Sex steigert Produktivität im Job

Laut einer Studie der Oregon State University (USA) steigert Sex unsere Leistungsbereitschaft im Job erheblich – und zwar stärker als Kaffee, ein Mittagsschläfchen oder gar ein Spaziergang in der Natur. Insgesamt nahmen 159 männliche und weibliche Probanden an der Untersuchung teil, sie alle arbeiten Vollzeit und leben in einer festen Beziehung. Die Forscher führten dreimal täglich Messungen an den Studienteilnehmern durch. Das Ergebnis, das für die Forscher durchaus überraschend ausfiel: Jene Probanden, die am Vorabend Sex hatten, zeigten am nächsten Tag eine größere Motivation und auch Konzentration während der Arbeit. Zudem gaben sie an, ein starkes Gefühl der Selbstbeherrschung sowie ein gesteigertes Selbstwertgefühl zu verspüren. Die Forscher führen dies auf die Hormone Dopamin (unterstützt kognitive Fähigkeiten) und Oxytocin („Wohlfühlhormon“) zurück. 

Herzinfarkt
Schon geringes Übergewicht steigert Risiko

Eine Studie der Universität Glasgow zeigt, dass übermäßige Kilos zu Herzinfarkt, Herzschwäche und Schlaganfall führen. Die rund 300.000 Teilnehmer waren zu Beginn der insgesamt fünfjährigen Studie 40 bis 69 Jahre alt – und gesund. Das geringste Risiko wiesen laut Studie Menschen mit einem Body-Mass-Index (BMI) zwischen 22 und 23 auf – also deutlich unter dem Wert für Übergewicht (laut WHO ab einem BMI von 25). Ein Anstieg des BMI-Wertes um 5,2 Punkte geht bei Frauen mit einem um 13 % erhöhten Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung einher, bei Männern reicht bereits ein BMI-Unterschied von 4,3 Punkten für einen gleichen Risikoanstieg. Eine wichtige Rolle spielt hier vor allem der Taillenumfang: Das geringste Risiko fanden die Forscher bei Frauen mit einem Umfang von 74 Zentimetern, bei Männern mit 83 Zentimetern. Bauchfett gilt deshalb als problematisch, weil es im Gegensatz zu Fettpolstern direkt unter der Haut verstärkt entzündungsfördernde Botenstoffe freisetzt, die die Blutgefäße schädigen.

Zuckerhältige Limonaden erschweren das Schwangerwerden

Der Konsum von zuckerhältigen Getränken kann ein erfolgsentscheidender (negativer) Faktor bei der In-vitro-Fertilisation (IVF; eine Methode der künstlichen Befruchtung) sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der American Society for Reproductive Medicine. Es ließ sich bei zuckerhältigen Limonaden ein direkter Einfluss auf die Ergebnisse der IVF-Behandlung erkennen. Untersucht wurden die Trinkgewohnheiten von Frauen am Beginn eines neuen IVF-Zyklus und ihr Einfluss auf den Erfolg der Behandlung. Das Ergebnis: Der Anteil von Zyklen, die in einer Schwangerschaft und Lebendgeburt endeten, war unter Konsumentinnen von größeren Mengen zuckerhältiger Limonaden niedriger als bei jenen Frauen, die nur kleine Mengen davon zu sich nahmen oder ganz darauf verzichteten. Das Risiko einer Fehlgeburt war ebenfalls höher.

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