Sonntag, 15. September 2019

Mehr Sicherheit bei Arzneimitteln

Ausgabe 11/2010
Spätestens 2012 sollen sie in den EU-Mitgliedsländern umgesetzt sein: neue Vorschriften zur engmaschigeren Information und Transparenz über Medikamente und medizinische Produkte und deren erwiesene Nebenwirkungen.

Spätestens 2012 sollen sie in den EU-Mitgliedsländern umgesetzt sein: neue Vorschriften zur engmaschigeren Information und Transparenz über Medikamente und medizinische Produkte und deren erwiesene Nebenwirkungen. Foto: knape - istockphoto Kernpunkt dabei ist die Einrichtung von nationalen Arzneimittel-Webseiten für Ärzte, Apotheker und die Pharmawirtschaft, plus ein zentrales, europaweites Portal. Welche Vorteile das für den Patienten bringt? In den Datenbanken werden Bewertungen, Zusammenfassungen von Produkteigenschaften, Wirkstoffen und Beipackzetteln gesammelt und veröffentlicht. Medikamente mit neuen Wirkstoffen, die noch zusätzlicher Überwachung bedürfen, werden gesondert gekennzeichnet. Auch Vorschläge für die Verbesserung von Inhalt und Lesbarkeit der Beipackzettel, die für Nichtmediziner häufig unverständlich sind, werden gesammelt. Bemerkenswerte Neuerung: Auch von Patienten gemeldete, verdächtige Nebenwirkungen sollen künftig ausgewertet werden. Alles in allem ein Schritt zu mehr Transparenz in Sachen Arzneimittelsicherheit, der letztendlich dem Patienten zugute kommt.

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