Samstag, 16. Februar 2019

Meditation - Macht des Geistes

23. Februar 2012
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Nach einem Tag voller Stress sinkt man müde ins Bett. Doch obwohl man bis in die Knochen müde ist, kann man nicht einschlafen. Da liegt man nun und die Gedanken kreisen um die Probleme der Firma, über Eheproblem und schließlich über das Schlafproblem an sich. Über die liebe Not beim Einschlafen kommt der Ärger darüber, dass man nicht einschläft. Müde aber Hellwach – was tun sprach Zeus?



Beruhigende Leere einlassen

Aus dieser Katze, die sich in den sprichwörtlichen Schwanz beißt, kommt man nur durch willentliche Beruhigung des Geistes. Man stoppt alle Gedanken, die einem da so durch den Kopf rasen und denkt an nichts oder an Schönes. Darüber wird man ruhig und schläft ein.

Oder auch nicht. Denn manchmal gelingt es nur schwer, seine Gedanken aus dem Kopf zu „verbannen“ – die beruhigende Leere einzulassen.

Hier bieten sich klassische Meditationstechniken oder spezielle Methoden an, um den übersprudelnden Geist zur Ruhe zu bringen. Denn allzu viel Denken schadet, wie die Traditionelle Chinesische Medizin besagt, dem „Verdauungsfeuer“.

Viel besser noch aber ist es, wenn man schon unter Tag die eine oder andere Entspannungs- oder Meditationsübung einlegt, so dass es gar nicht dazu kommt, nicht abschalten zu können.

Wir haben Ihnen eine kleine Auswahl an Techniken aufgeschrieben. Finden Sie sich einfach die Methode heraus, die Ihnen persönlich am Wohlsten tut und fangen Sie an!
Entspannung durch Atemübungen

Wenn man sich endlich entschlossen hat, seinen Geist zu beruhigen, ist es am Einfachsten, mit Techniken zur körperlichen

Entspannung und mit Atemübungen zu beginnen.

Eine einfache Methode ist es, sich ein Mantra vorzusagen. Ein Mantra ist ein Satz, der immer wieder wiederholt wird und auf den man sich aus diesem Grund konzentriert. Es hilft einem, seine anderen Gedanken zum Schweigen zu bringen.

Probieren Sie es aus:

Setzen Sie sich bequem und atmen Sie ruhig aus und ein. Achten Sie auf Ihren Atem und fühlen Sie, wie er in Sie einströmt und Sie wieder verlässt.

Nun denken Sie beim Einatmen einen Satz. Z.B. “Ich bin ganz ruhig...“ und beim Ausatmen denken Sie den Satz zu Ende: „...und selbstbewusst.“ Nach wenigen Atemzügen passiert diese gedankliche Wiederholung ganz von selber im Rhythmus des Atems und dies kann man nun tun, solange man das Bedürfnis dazu hat.

Bei allen diesen Übungen gilt:

Nach einer Übung kommen Sie langsam wieder zurück. Fühlen Sie ganz bewusst Ihren Körper, Ihre Muskeln und Sehnen - recken und strecken Sie sich genüsslich. Gehen Sie es langsam an. Aufspringen und weiterhasten kann hier sogar schaden. Daher bitte unbedingt einen Platz aufsuchen, an dem man für mindestens 10 Minuten nicht gestört wird.

(Wer jetzt den Kopf schüttelt, weil er weder diesen Platz noch diese Zeit in seinem Leben findet: Die meisten Häuser haben eine WC-Anlage, hier hat schon manche/r ManagerIn sich vor einer entscheidenden Sitzung zur Konzentration meditiert...warum nicht auch Sie?)

Und:

Bitte erzwingen Sie nichts. Wenn es nicht sofort geht, dann versuchen Sie die Technik etwas zu ändern. Oder verschieben Sie die Übung auf einen späteren Zeitpunkt. Machen Sie nur wenige Minuten, aber geben Sie nicht auf. Lassen Sie Ihren inneren Widerstand nicht siegen!


Ihr persönliches Entspannungsatemmuster finden

Wie tief Sie atmen und in welcher Frequenz Sie es tun, ist eine persönliche Sache. So ist es nur natürlich, sich sein eigenes Atemmuster zur Entspannung zu finden. Wenn man zu tief einatmet, dann verspannt man sich gleich wieder, wenn man zu rasch atmet, dann fühlt man sich noch mehr gestresst. Atmen Sie also ganz natürlich und beobachten Sie Ihren Körper: Was tut ihm gut?
Der Erfinder der Free Soul Methode (Link Buch), einer Methode, sich seine übersinnlichen Fähigkeiten nutzbar zu machen, erfand auch eine Entspannungsübung, die dem Einsteiger zur Meditation gut gelingt, weil sie in kurzer Zeit gute Erfolge erzielt.

Sie geht so:

Suchen Sie sich eine bequeme Haltung.

Achten Sie auf ihren Atmen und lassen Sie ihn langsam tiefer gehen – so tief, wie es Ihnen noch angenehm ist.

Sobald Sie Ihren Rhythmus gefunden haben, konzentrieren Sie sich bei der Einatmung darauf ruhiger und friedlicher zu werden. Beim Ausatmen konzentrieren Sie sich darauf, dass nun Druck und Anspannung Ihren Körper verlassen. So werden Sie ruhiger und entspannter mit jedem Atemzug.

Atmen Sie noch 5 – 10 Atemzüge weiter und lassen Sie allen Gedankenmüll los.
Nach einigen Minuten fühlen Sie nach, wie es Ihnen nun geht. Vergleichen Sie den Ist-Zustand mit dem davor.
Je öfter Sie diese Technik anwenden, desto einfacher werden Sie sich entspannen können. Übung macht eben den Meister.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Meditation - Macht des Geistes
Seite 2 Tiefenentspannung durch Bilder
Seite 3 Alpha-Relaxing


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