Freitag, 05. Juni 2020

Licht & Schatten von Antibiotika - Infektionen vorbeugen

Ausgabe 02/2012
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Infektionen vorbeugen. Hat man sich eine bakterielle Infektion eingefangen, muss diese mit einem Antibiotikum behandelt werden. Allein: Man kann vorbeugen, etwa indem man sich gegen Meningokokken, die unter anderem eine Hirnhautentzündung verursachen können, oder Pneumokokken, die mitunter zu einer Lungenentzündung führen, impfen lässt. Bei wiederholt auftretenden Harnwegsinfektionen kann regelmäßiges „Ansäuern“ der Harnkonzentration in der Blasenschleimhaut durch Essig, Ascorbinsäure oder auch mithilfe von Preiselbeerextrakten helfen. Der beste Schutz ist aber immer noch ein gut funktionierendes Immunsystem – zum einen weil dadurch bereits im Vorfeld viele Krankheiten vermieden werden können. Zum anderen weil ein gutes Immunsystem den Körper unterstützt, wenn eine Antibiotikabehandlung unumgänglich ist.

Übrigens: Auch wenn immer noch landläufig die Meinung vorherrscht, dass eine Antibiotikapackung fertig genommen werden muss – dem ist nicht so. Die Dauer der Antibiotikaeinnahme hänge von der zu therapierenden Infektion ab, nicht von der Packungsgröße, so Infektiologe Thalhammer: „Zum Beispiel wird eine unkomplizierte Harnwegsinfektion bei der Frau normalerweise über drei Tage behandelt. Wenn in der Packung fünf Tabletten sind, werden zwei Tabletten übrig bleiben.“
Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Licht & Schatten von Antibiotika
Seite 2 Infektionen vorbeugen

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