Freitag, 15. Februar 2019

Lebensfreude durch Eisenkraut

Ausgabe 02/2013
Wer Sorgen hat und wem es schlecht geht, dem fällt es auch schwer, sich gleichzeitig zu öffnen und jemanden an sich heranzulassen.

Foto: Eisenkraut - Denis Barthel Es ist dann gleichsam so, dass man kaum Platz für anderes in seinem Inneren entdeckt, als eben für sich selbst. Wer im Gegensatz dazu Freude empfindet, der fühlt sich rundum wohler und sicherer. So dürfen wir diesmal ganz bewusst über die Freude nachdenken.

Es herrscht oft die meines Erachtens irrige Meinung, dass man diesen Zustand nur zufällig verliehen bekommt und dass es einem – von wo auch immer – gesteuerten Automatismus obliegt, ob man sich freut oder nicht. Nun, dem widerspricht eindeutig die mit zunehmendem Alter wachsende Weisheit, durch die viele von uns zur Einsicht kommen, dass echte Freude kaum von äußeren Umständen abhängt.

Im Gegenteil: Alles, was Fassade ist, Glitzer und Glimmer, hat oft nur wenig Bestand und führt meist von einer Enttäuschung zur nächsten. Innere Freude strahlt indes auf unser ganzes Existieren als Einheit von Leib und Seele aus. Somit dürfen wir über den Weg des Körpers unseren Geist pflegen und unterstützen.

Das Eisenkraut (Verbena officinalis) wird schon seit Jahrhunderten als wirkkräftige Pflanze hoch geschätzt. So gibt es z. B. einen Bericht des Berner Stadtarztes Otto von Brunfels (gestorben 1534) über dieses Heilkraut, das dazu verwendet wurde, die Soldaten im Kampf zu stärken.

Für uns kann es aber nicht darum gehen, ein Gewächs magisch oder gar militärisch einzusetzen. Doch gegen die physisch oder psychisch bedingte Traurigkeit ist es gut, das Eisenkraut als Schatz der Natur zu entdecken. So wirkt sich diese Heilpflanze bei Kopfschmerzen und Migräne positiv auf die Betroffenen aus, weil sie die Tätigkeit des Magens, der Leber und der Nieren anregt.
Wer getrocknetes und zerkleinertes Eisenkraut zur Hand hat, kann z. B. 60 bis 70 Gramm davon in ein Liter naturbelassenen Rotwein geben, um das Ganze 14 Tage verschlossen in einem kühlen Raum stehen zu lassen. Zu guter Letzt wird der gewonnene Ansatz abgeseiht, filtriert und kühl aufbewahrt. Es ist angeraten, pro Tag zwei Gläschen davon zu trinken, um so das Gemüt zu heben und den ganzen Organismus zu stärken. Wer allerdings keinen Alkohol zu sich nehmen möchte, kann sich genauso gut einen Eisenkrauttee im herkömmlichen Heißaufguss-Verfahren kochen.

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