Montag, 13. Juli 2020

Kirschen (aus dem Garten) kurbeln die Verdauung an

Ausgabe 2020.06

Wir blicken alle gespannt auf die kommenden Entwicklungen der Covid-Pandemie und hoffen auf ein greifbares Ende.


Foto: Adolf Blaim

 

Was uns auf jeden Fall wichtiger ist als früher: die Freiheit im eigenen überschaubaren Bereich zu schätzen und vielleicht mehr auszukosten als sonst. Zudem geht es auf den Sommer zu, der unbeschwert und vor allem gesund verlebt werden will. Dazu gehört auch der Genuss des Regionalen. Bleiben wir dabei gleich in den Gärten. Dort hängt oft unbeachtet eine Frucht, die offenkundig die Vögel mehr anlockt als die Menschen. Es sind die Kirschen, die auf den Bäumen heranreifen, die ihrerseits zur botanischen Familie der Rosengewächse zählen. Und was wäre ein Sommer ohne diese Zutat?

Gewiss kostet es Zeit und Mühe, sich die Kirschen in großer Zahl in Kübeln und Körben zu sammeln. Und wer macht sich heutzutage schon die Mühe des arbeitsintensiven und geduldstrapazierenden Pflückens, wenn es doch ohnehin alles zu kaufen gibt? Aber ich möchte an dieser Stelle nicht zu sehr moralisieren. Vielmehr liegt mir daran, den Wert eines frischen Steinobstes wie es die Kirschen, Weichseln und ähnliche Arten nun einmal sind, nicht unter den Teppich zu kehren.

Das herbstliche Pendant zu diesem Genuss stellen die Weintrauben dar, deren Lese wiederum die letzten Tage des Sommer einläuten. Sie stellen die andere Seite meines heute fiktiven Rahmens der heißen Jahreszeit dar.

Der Verzehr von reichlich viel Kirschen, Schattenmorellen und Weichseln hat eine ähnliche gesundheitliche Wirkung wie etwa herbstliche Traubenkuren. Dem Körper werden auf natürliche Art Mineralsalze und Vitamine zugeführt. Zudem werden die Nieren durch eine vermehrte Harnabsonderung gereinigt. Darüber hinaus wird auch noch der Darm durch den Genuss des Obstes verstärkt entleert. Diesen Effekt strebt man sonst bei aufwendigen Fastenkuren an. Also, wie schon gesagt, die Freiheit beginnt vor der eigenen Haustür, indem man das zu schätzen beginnt, was Jahr für Jahr zur Verfügung steht und leider auch in großen Mengen ungenützt verdirbt. Vollziehen wir dabei eine Wende, indem wir wieder vermehrt zu den Kirschen greifen!

Weitere Informationen:
Kräuterpfarrer-Zentrum
A-3822 Karlstein/Thaya
Tel: 02844/7070

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