Montag, 18. Dezember 2017

Kardamom stärkt Magen und Nerven

Ausgabe 2017.12/2018.01

Wer von uns wäre nicht gerne Millionär?


Foto: Adolf Blaim

 

Und dennoch hat das viele Geld einen Haken: Je mehr jemand an Reichtum oder luxuriösen Fahrzeugen besitzt, desto höher ist gleichzeitig die Sorge um den Erhalt des Vermögens. Die Angst geht um, es könnten Unbekannte etwas rauben oder beschädigen. Die furchterregenden Szenarien machen auch vor Österreich, der vermeintlichen Insel der Seligen, nicht halt.
Aus Furcht vor Zerstörung durch Muren oder Hochwasser wird wiederum viel Geld in die Hand genommen, um Schutzwälle zu bauen.

Und was hat das alles mit dem Kardamom, einer Pflanzenfrucht eines exotischen fernöstlichen Gewächses, das mit dem berühmten Ingwer zu einer botanischen Familie zählt, zu tun? Normalerweise bringt man die Körner des Kardamoms wohl kaum in Verbindung mit beängstigenden Aussichten oder gar zu befürchtenden Naturkatastrophen. Vielmehr steht diese schmackhafte Speisenbeigabe in Zusammenhang mit dem Advent, in dem die Backkünste so vieler gefragt sind, damit spätestens kurz vor Weihnachten genügend Lebkuchen oder ähnliche Köstlichkeiten, die dem Gaumen schmeicheln, zur Verfügung stehen.

Doch die Klugen bauen vor und versuchen, etwas dazu beizutragen, besser mit persönlichen Befürchtungen und Ängsten umzugehen. Dafür erweist sich der Kardamom als wertvolle Unterstützung. Man kann mit Kardamom z. B. selbst gemachte Liköre anreichern. Gibt man den alkoholischen Ansätzen etwas Kardamom bei, bekommt das Getränk eine besondere geschmackliche Note und profitiert zudem von der magenfreundlichen und nerven-
stärkenden Wirkung des exotischen Gewürzes. Oder man geht daran, einen Kardamom-Wein zuzubereiten. Das ist ganz einfach. Auf einer Herdplatte lässt man 1 Liter Rotwein guter Qualität aufwallen. Dann fügt man 1 Teelöffel pulverisierten Grünen Kardamom hinzu und nimmt den Wein nach dem Umrühren von der Kochplatte. Anschließend 1/2 Stunde zugedeckt ziehen lassen. Nach dem Abkühlen rührt man noch 2 Esslöffel guten Honig hinein und füllt das Ganze in kleine Fläschchen ab. Am besten dunkel lagern. Braucht man eine Unterstützung für die Nerven, kann man bis zu 3-mal am Tag je 1 Esslöffel von diesem Kardamom-Wein einnehmen.


Weitere Informationen:
Kräuterpfarrer-Zentrum
3822 Karlstein/Thaya
Tel.: 02844/70 70-11 oder -31
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. www.kraeuterpfarrer.at

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