Samstag, 26. September 2020

Ich liebe die Natur

Ausgabe 06/2012
Seite 1 von 2
Seit 2001 ist Kristina Sprenger im ORF als „SOKO Kitzbühel“-Ermittlerin im Einsatz. In GESÜNDER LEBEN verrät sie, wie sie sich mit Wandern fit hält, wie Tochter Rosa ihr Leben verändert hat und was sie von Botox hält.

Foto: ORF - Thomas Ramstorfer Als „SOKO  Kitzbühel“-Kommissarin Karin Kofler legt Kristina Sprenger (35) jeden Dienstag (ORF eins, 20.15 Uhr) Mördern und anderen bösen Buben die Handschellen an. Privat geht es die gebürtige Innsbruckerin dagegen meist ruhiger an. „Ich bin ein richtiges Tiroler Madel, bin gern draußen in der Natur und wann immer es geht mit meiner Familie zusammen“, beschreibt sich Sprenger im GESÜNDER LEBEN-Interview. Im Herbst 2011 heiratete die Schauspielerin den Manager Gerald Gerstbauer. Die gemeinsame Tochter Rosa kam am 14. Dezember 2010 zur Welt. Seit April und noch bis Herbst residiert die Familie in Kitzbühel, wo Sprenger als „SOKO“-Ermittlerin neue Fälle klärt. In GESÜNDER LEBEN verrät sie, wie Rosa ihr Leben auf den Kopf gestellt hat, warum sie den Morgen täglich auf dem Berg begrüßt und was sie sich beruflich und privat für die Zukunft wünscht.

Mehr Promi-Interviews finden Sie unter www.gesünderleben.at/gesundheit/interviews.

Gesünder leben: Wie fit muss man als TV-Kommissarin sein?
Kristina Sprenger: Ein bisschen Kondition schadet sicher nicht. Aber ich bin jetzt keine, die jeden Tag ins Fitnessstudio rennt. Ich mache zwei bis drei Mal die Woche Sport, am liebsten etwas, das mit keinem großen Aufwand verbunden ist, wo man gleich losstarten kann. Ich gehe gern laufen, mountainbiken oder schwimmen. Und jetzt, wo ich bis Ende Oktober in Kitzbühel die neue „SOKO“-Staffel drehe und die Natur vor der Haustür habe, nütze ich jede freie Minute, um auf den Berg zu gehen. Ich habe eine Saisonkarte für die Talfahrt bei der Hahnenkammbahn. Ich marschiere meist um 7 Uhr rauf und fahre dann um 8.30 Uhr mit der ersten Bahn wieder runter. Und danach geht’s dann ans Set.

GL: Klingt nach eiserner Selbstdisziplin …
Sprenger: Nein, gar nicht. Ich sehe das nicht als Zwang, im Gegenteil: Ich bin einfach gern in der Natur und genieße es, wenn ich mal auslüften und ein bisschen Zeit für mich haben kann. Wenn man allein durch den Wald geht, hat das schon fast etwas Meditatives. Und wenn ich mal wirklich keine Lust habe und ausschlafen will, fällt das Sportprogramm halt einen Tag flach. Aber das kommt eher selten vor. Früher habe ich Tae Bo gemacht. Da musste ich mich mehr überwinden. Wenn du schon mal zu Hause bist und es draußen kalt und dunkel ist, willst du nicht noch mal raus und in ein Studio fahren.

GL: Abseits vom Sport: Achten Sie sonst auch auf einen gesunden Lebensstil, etwa in puncto Ernährung?
Sprenger: Mir schmeckt Gott sei Dank meist das, was gesund ist. Ich mag irrsinnig gern Gemüse, Fisch und  Salat oder eine einfache Pasta mit Tomaten und Basilikum. Fertigprodukte gibt es bei uns nicht. Ich bin da von Zuhause so geprägt: Meine Mama kocht sehr gut und hat bei uns immer darauf geachtet, dass frisches Essen auf den Tisch kommt. Das habe ich übernommen. Ich bin auch überhaupt keine Süße. Schokolade brauche ich nicht. Dafür mache ich mir auch mal Pommes, wenn ich gerade Lust darauf habe. Seit ich meine Tochter Rosa habe, bin ich eh ständig auf den Beinen und deshalb schlanker als vor der Schwangerschaft. Da darf man sich schon mal ein paar kleine Sünden erlauben.

GL: Ihre Tochter ist 18 Monate alt. Sind Sie eine strenge Mama?
Sprenger: Nicht wahnsinnig, aber ich versuche, konsequent zu sein. Momentan geht es ja noch in erster Linie darum, ihr Gefahrenquellen beizubringen: dass man keine Schubladen herausreißt und nicht auf den Herd greift, weil man sich dann verbrennt – oder dass man nicht alles in den Mund steckt. Das hat noch nicht viel mit Erziehung zu tun. Ansonsten achte ich darauf, dass gewisse Dinge eingehalten werden, dass ich ihr einen Rhythmus vorgebe. Es gibt geregelte Mahlzeiten und Rosa geht jeden Tag um 20 Uhr ins Bett. Dazwischen gibt es zwei kleine Schlaferl. Was die Ernährung angeht, kriegt sie keine süßen Säfte und auch sonst keine Süßigkeiten. Es kommt eh noch früh genug, dass sie nach Gummibären und Überraschungseiern fragt …

GL: Nehmen Sie Rosa mit ans „SOKO Kitzbühel“-Set?
Sprenger: Wir haben für die sechs Monate Drehzeit ein Haus in Kitzbühel und da ist sie natürlich mit dabei. Wenn ich arbeite, passt eine Kinderdame auf sie auf. Sie ist eine Freundin meiner Mutter, über 60 und hat selbst vier Kinder und fünf Enkelkinder aufgezogen. Das ist für mich die ideale Lösung. Einem 20-jährigen Au-pair-Mädchen hätte ich mein Kind nicht anvertraut, weil man bei einem so kleinen Butzerl einfach so viel falsch machen kann.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Ich liebe die Natur
Seite 2 Ist irgendwann noch ein Geschwisterchen geplant?

Aktuelle Ausgabe & E-Paper


cover 2020-09 130x173Aktuelles Heft 09/2020

Die nächste Ausgabe erscheint am 2. Oktober 2020

 

Unsere Ausgabe 07-08/2020 als E-Paper Lesen!

Aktuelle Online Umfrage

Lachen Sie gerne?

Kontakt

  • Gesünder Leben Verlags GmbH
  • Johann Strauss Gasse 7/2/5
  • 1040 Wien, Österreich

Information