Donnerstag, 23. Mai 2019

Hurra, der Lenz ist da!

Ausgabe 2014.03
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Der Frühling ist nicht nur eine Jahreszeit. Er ist ein Gefühl, das Kopf und Körper beflügelt. Nutzen Sie den Neustart und bringen Sie sich und Ihren Teint in Bestform.


Foto: Can Stock Photo Inc. - Subbotina

Die Tage werden heller. Die Bäume grüner. Und das Zwitschern der Vögel lauter. Doch das reicht uns nicht. Wir wollen den Frühling nicht nur sehen und hören, sondern hautnah erleben. Wir wollen Frühlingsgefühle haben, die man sehen kann. Und zwar in Form eines strahlenden Teints, gesunder Haut und diesem zart-sonnigen Leuchten, das all die Frühlingsverliebten umgibt wie eine magische Aura. Genau das wollen wir! Und genau das bekommen wir jetzt auch. Denn GESÜNDER LEBEN kennt die kosmetischen Tricks für beste Laune im Lenz.

Frühling schnuppern! Auf winterliche Schläfrigkeit hat niemand Lust. Doch so richtig frühlingsfit und wach fühlen Sie sich trotzdem nicht? Kein Wunder: Die ersten Vorboten des Lenz haben ihre berühmte Frühjahrsmüdigkeit im Gepäck. Das fühlbare Startproblem hat sogar einen medizinischen Grund: Melatonin. Dieses Müdigkeitshormon macht unseren Körper gezielt schläfrig, unsere Miene müde und unsere Laune träge. Da seine Ausschüttung durch die Aktivität von Tag und Nacht gesteuert wird, zirkuliert vor allem im Winter und in den ersten Frühlingstagen noch recht viel Melatonin in unserem Blutkreislauf. Je dunkler die Tage sind, desto höher ist die Melatoninkonzentration. Im Frühling werden die Tage zwar wieder heller, doch die ersten zarten Strahlen der Sonne genügen meist nicht, um den Körper – innerlich spürbar und äußerlich sichtbar – wieder voll in Schwung zu bringen. Wir müssen also nachhelfen und so viel Tageslicht wie möglich tanken. Nichts wie los: Jalousien hinaufziehen und gen Himmel blicken – das ist die erste Amtshandlung des Tages für alle, die den Frühling in sich spüren wollen. Noch mehr Lebensgeister lassen sich übrigens wecken, wenn Sie dabei das Fenster öffnen und eine große Portion Sauerstoff atmen. Diese durchsichtige Energie schießt nämlich in Sekundenschnelle über die Lunge in die Hautporen, kurbelt hier die Aktivität des Gewebes an und schenkt den Wangen diese zarte Röte, wie nach einem langen Waldspaziergang. Apropos Spaziergang: Um die körpereigenen Aktivitätssysteme – und mit ihnen das natürliche Schönheitsprogramm der Haut – zu stimulieren, sollten Sie für ausreichend Bewegung sorgen. Jeder Schritt zählt – auch der Spaziergang zur Arbeit oder in der Mittagspause. Lassen Sie doch einfach Ihr Auto stehen und marschieren Sie dem Frühling entgegen.

Pflege? Leichter denn je! Der Frühling ist zart, leicht und lebendig. Und genau das sollte Ihre Pflege jetzt auch sein. Ähnlich wie wir unsere Garderobe der neuen Jahreszeit anpassen, müssen wir es nämlich auch mit unserer Hautpflege tun. Schwere, warme Konsistenzen sind der Haut nun zu viel. Sie will atmen, die Luft spüren und durch leichte Texturen bei ihrer natürlichen Aktivität unterstützt werden. Wer bis dato also recht reichhaltige Cremes verwendet hat, tauscht diese nun gegen leichte Hydrocremes oder Gels aus. Kleiner Tipp: Die Restbestände winterlicher Cremes müssen nicht gleich entsorgt werden, sondern können noch für anspruchsvolle Hautpartien (z. B. Ellenbogen, Hände oder Schienbein) aufgebraucht werden. Bei der frühlingshaften Gesichtspflege sollten Sie zudem darauf achten, dass der Feuchtigkeitsanteil der Pflege nun deutlich höher ist als der Anteil von Fett. Letzteres wird nämlich lediglich als wärmende Isolierschicht gebraucht und ist bei steigenden Temperaturen daher überflüssig. Unter einer zu molligen Cremeschicht würde die Haut einen kleinen Hitzestau erleiden. Bemerken Sie scheckige Rötungen oder einen unüblich starken Hautglanz, könnten dies erste Anzeichen dafür sein, dass Ihre Haut nach einer leichteren Pflege verlangt.

Frühling ist flüssig!

Schläfrige Hautzellen lassen sich leicht wachspülen. Vor allem nachts schwitzt der Körper bis zu zwei Liter Flüssigkeit in die Laken. Am besten füllen Sie sofort nach dem Aufwachen die Flüssigkeitsverluste mit reichlich (nicht zu kaltem!) Mineralwasser wieder auf. Über den Tag verteilt sollten Sie zudem mindestens zwei Liter Wasser zu sich nehmen.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Hurra, der Lenz ist da!
Seite 2 Was braucht die Haut im Frühjahr?

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