Sonntag, 19. November 2017

Halten Sie Ihr Herz auf Trab!

Ausgabe 2017.09

Bewegen Sie sich regelmäßig. Ausdauersportarten wie Walken, Wandern, Schwimmen oder Rudern gehören zu den besten Prophylaxe-Maßnahmen, die Risikofaktoren minimieren: Blutdruck, Blutzucker- und Cholesterinwerte fallen, negativer Stress wird abgebaut und es ist leichter, ein gesundes Körpergewicht zu halten. Zudem werden die Gefäße geschützt sowie die Fließ- und Gerinnungseigenschaft des Blutes verbessert.


Foto: iStock-Pekic

 

1. Prävention

Ernähren Sie sich ausgewogen! Auf dem Speiseplan sollten mehr pflanzliche und weniger tierische Lebensmittel, Omega-3-Fettsäure-hältiger Seefisch, viel Obst und Gemüse, fettarme Milchprodukte, ballaststoffreiche Vollkornprodukte, wenig Kochsalz und frische Kräuter stehen.

Trinken Sie ausreichend! Nehmen Sie idealerweise Mineralwasser, ungesüßten Kräuter- oder Früchtetee bzw. verdünnte Obst- und Gemüsesäfte zu sich.

Entspannen Sie sich! Reduzieren Sie Stress, indem Sie sich regelmäßig kleine Pausen im Alltag gönnen. Auch mit gezielten Verfahren wie Yoga, Qigong oder progressiver Muskelentspannung können Sie das vegetative Nervensystem positiv beeinflussen: Die Atmung vertieft sich, der Herzschlag wird ruhiger, die Muskelspannung nimmt ab und die Gefäße weiten sich.

Leben Sie (weitgehend) lasterfrei! Herzgesund lebt, wer auf Nikotin verzichtet und Alkohol, wenn überhaupt, moderat genießt. Größere Mengen Alkohol begünstigen das Entstehen von Gefäßschäden und Herzmuskelschwäche. Auch der übermäßige Konsum von koffeinhältigen Getränken oder Energy-Drinks verengt die Gefäße und lässt den Blutdruck steigen.

> Gehen Sie regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen!

2. Richtig Handeln

Herzinfarkt – das sollten Sie wissen!
Warnzeichen:

  • schwere, lang andauernde Schmerzen im Brustkorb, die in beide Arme, den Bauch, zwischen die Schulterblätter und in den Unterkiefer ausstrahlen können
  • starkes Engegefühl oder heftiger Druck im Brustkorb
  • blasse, fahle Gesichtsfarbe, kalter Schweiß auf Stirn und Oberlippe
  • flache Atmung, Luftnot
  • plötzlicher Kreislaufzusammenbruch

Wie können Sie helfen?

  • Ruhe bewahren
  • Lagern Sie Patienten mit aufgerichtetem Oberkörper auf Bett oder Sofa
  • Öffnen Sie enge Kleidung
  • Warten Sie nach dem Auftreten der ersten Symptome höchstens zehn Minuten, bis Sie Arzt, Notarzt bzw. Rettung rufen.
  • Reanimieren Sie mittels Herzmassage (Herzmassagen kann man erlernen, siehe www.roteskreuz.at)
  • Haben Sie keine Angst vor falschem Alarm. Bei Herzinfarktsanzeichen muss ärztliche Hilfe so schnell wie möglich sichergestellt werden.

 

3.    INFORMATION

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