Dienstag, 17. September 2019

Gesundheit & Vitalität im Sommer

Ausgabe 07-08.2014

Aktuelle Tipps für Ihr Wohlbefinden – Achten Sie auf sich!


Foto: Rainer Sturm - pixelio.de

 Reflux wirksam behandeln

Noch vor 40 Jahren war Reflux, also der Rückfluss von Magensaft in die Speiseröhre, der sich durch saures Aufstoßen und Sodbrennen bemerkbar macht, ein seltenes Phänomen – heute wird er als Volkskrankheit angesehen. Ärzte führen dies darauf zurück, dass immer mehr Menschen zu dick sind. Diese Patienten sollten an Gewicht verlieren, so Experten. Auch mit Medikamenten, sogenannten Protonenpumpen-Hemmern, lässt sich Reflux gut behandeln. Was im Alltag auch hilft: Im Bett den Oberkörper etwas höher zu lagern verhindert nachts im Liegen das Aufsteigen der Magensäure. Experten raten, bei starkem Reflux ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, da die Magensäure die Speiseröhre schädigen und Speiseröhrenkrebs entstehen kann.

HERZINFARKT Die 5 wichtigsten Symptome

  1. Starke Schmerzen in der Brust und im Oberbauch, die länger als fünf Minuten anhalten. Dazu starkes Engegefühl, Druck und Brennen im Brustkorb.
  2. Schmerzen in den Armen, im Hals und Kiefer
  3. Angstgefühl und Übelkeit
  4. Kalter Schweiß
  5. Atemnot

 

TYP-2-DIABETES Vorbeugen besser als Heilen

US-amerikanische Experten berichten, dass dank Fortschritten in der Diabetes-Forschung Folgeerkrankungen wie Amputation, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenversagen in den vergangenen Jahren verringert werden konnten. Bei Schlaganfällen (minus 52,7 Prozent) und Amputationen (minus 51,4 Prozent) haben sich die Zahlen sogar mehr als halbiert. Auch Todesfälle infolge eines diabetischen Komas (minus 64,4 Prozent) sind deutlich seltener geworden. Ärzte in Österreich warnen trotzdem: Die Anzahl der Diabetes-Typ-2-Patienten steigt kontinuierlich. Deshalb gelte immer noch: Vorbeugen bleibt besser als Heilen! Ärzte plädieren für eine Ampelkennzeichnung bei Nahrungsmitteln, die verbraucherfreundlicher sei als der jetzt obligatorische Nährwertkasten mit Zahlenangaben „pro 100 Gramm“.

Bettnässen stört Schlaf und Psyche

Bis zu 16 Prozent der Kinder im Alter von fünf Jahren leiden unter nächtlichem Einnässen (med.: Enuresis), so aktuelle Ergebnisse einer belgischen Studie. Die Forschungen, so die Studienleiter, hätten auch deutlich gemacht, wie sehr das Kind (aber auch die Eltern) unter dem Bettnässen leiden. So sind laut Studie 80 Prozent der betroffenen Kinder von mindestens einer psychischen, motorischen oder neurologischen Störung betroffen. Psychische Auswirkungen können Depression, Angstzustände, Konzentrationsschwäche, sozialer Rückzug oder auch Aggression sein. Experten raten zu einer frühzeitigen Behandlung. Therapien mit der Wirksubstanz Desmopressin seien besonders zielführend, so die Studie.

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