Donnerstag, 19. September 2019

Gesundheit & Vitalität im September

Ausgabe 09.2014

Aktuelle Tipps für Ihr Wohlbefinden – Achten Sie auf sich!


Foto: Bredehorn Jens - pixelio.de

 

Schweißfüße müssen nicht sein

Menschen mit Schweißfüßen sind oft einem enormen Leidensdruck ausgesetzt. Auch mangelnde Hygiene wird diesen Menschen fälschlicherweise (!) immer wieder vorgeworfen. Fakt ist allerdings, dass starkes Schwitzen an den Füßen Fußpilz fördert. Es gibt jedoch einfache Tipps, die gegen Schweißfüße helfen: Greifen Sie zu luftdurchlässigen Schuhen und Socken. Meiden Sie Kunstleder oder Nylonstrumpfhosen. Man sollte seinen Füßen immer wieder einen Barfuß-Spaziergang gönnen. Auch ein tägliches lauwarmes Fußbad hilft gegen Schweißfüße. Besonders effektiv sind Fußbäder mit einer Mischung aus Eichenrinde und Salzbäder; auch ein Gemisch aus Senfmehl und Kümmel, das im Wasser aufgekocht wird, hilft. Danach gut abtrocknen, auch in den Zehenzwischenräumen! Salben und Deos verengen zwar die Schweißdrüsen, sollten aber nur dosiert angewandt werden, da zu große Mengen gesundheitsschädigend sein können.

Ein Drittel ist übergewichtig

Aus einer aktuellen US-amerikanischen Studie geht hervor, dass fast ein Drittel der Weltbevölkerung übergewichtig oder fettleibig ist. Wogen 1980 noch 857 Millionen Menschen weltweit zu viel, waren es 2013 bereits 2,1 Milliarden Menschen. Und: Die Entwicklung treffe  gleichermaßen auf Industrie- und Entwicklungsländer zu. Besonders betroffen sind die USA, China, Indien und Deutschland.

Vollnarkosei bei Kindern? Ja oder nein?

Eine US-Studie berichtete kürzlich, dass Vollnarkosen für Kinder schädlich seien: So hätten jene Probanden im Alter zwischen sechs und elf Jahren, die im ersten Lebensjahr einer Allgemeinanästhesie unterzogen wurden, eine 25 Prozent geringere Gedächtnisleistung als gleichaltrige Kinder ohne Anästhesieerfahrung. Die Folge: Immer mehr Eltern lehnen Operationen bei ihren Säuglingen und Kindern ab. Nun schaltet sich die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) ein: Diese Ängste sind nicht gerechtfertigt – gefährlich sei vielmehr, solche oft lebensnotwendigen Operationen aufzuschieben. Tobias Schuster von der DGKCH: „Es gibt keine Evidenz, dass eine Vollnarkose per se für Neugeborene, Säuglinge oder Kleinkinder mit einem erhöhten Risiko späterer neurokognitiver Defizite einhergeht.“ Auch um Entwicklungsstörungen eines Organs, einer Organfunktion oder drohende Infektionen zu verhindern, sei eine rechtzeitige Operation entscheidend.

Diabetiker: Erhöhtes Demenz-Risiko

Menschen mit Diabetes Typ 2 haben laut der Deutschen Diabetes Gesellschaft ein bis zu vierfach erhöhtes Risiko, an einer gefäßbedingten Demenz zu erkranken. Das Risiko einer Alzhei-merdemenz ist anderthalb bis zweimal höher als bei gesunden Menschen. Als eine der Hauptursachen geben die Autoren der Studie den langfristig erhöhten Blutzuckerspiegel an – denn dieser schädigt auch die Blutgefäße im Gehirn. Die häufigen Begleiterkrankungen eines Typ-2-Diabetes wie Bluthochdruck, Adipositas, Fettstoffwechselstörungen oder Depressionen spielen ebenso eine Rolle. Schwierig ist die richtige Behandlung von demenzkranken Diabetikern, da diese aufgrund der Krankheit meist ihre Werte nicht richtig überwachen und Medikamente nicht wie mit dem Arzt vereinbart einnehmen.

 

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