Donnerstag, 23. Mai 2019

Gesundheit & Vitalität im November

Ausgabe 2013/11

Aktuelle Tipps für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden – Achten Sie auf sich!


Foto Gändeblümchen - pixelio.de

Probiotika gegen Neurodermitis bei Babys

Auch Kinder und sogar Babys leiden an Neurodermitis. Laut einer Studie des deutschen Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen können Nahrungsmittelergänzungen mit Probiotika das Risiko, an diesem Hautleiden zu erkranken, senken. Mütter sollten deshalb schon während der Schwangerschaft und der Stillzeit Probiotika zu sich nehmen. Probiotika sind Keime wie Milchsäurebakterien, die sich positiv auf die Darmflora auswirken und so späteren Allergien vorbeugen. Enthalten sind sie v. a. in Milchprodukten wie Joghurt.

Diabetes und Depression

„Diabetes Attitudes, Wishes and Needs 2“ ist die aktuell größte Studie, die sich mit dem Thema „Psychosoziale Belastungen von Diabetes-Patienten“ befasste: 15.438 Betroffene in 17 Ländern nahmen teil. Die Ergebnisse stimmen nachdenklich und tragen vielleicht zu einer höheren Sensibilität gegenüber Diabetes-Patienten bei – und zu einem höheren Präventions-Bewusstsein: Beinahe jeder Diabetiker empfindet die Krankheit als große Belastung, jeder siebente erkrankt an einer Depression. Traurig: Nur knapp die Hälfte der Betroffenen nimmt an einem Diabetes-Schulungsprogramm teil. 83 Millionen sind in den OECD-Ländern von Diabetes betroffen. Im Jahr 2030 werden es 100 Millionen sein.

Fluglärm macht krank

Zwei aktuelle Studien aus den USA und Großbritannien belegen nun, dass sich permanenter Fluglärm schädlich auf die Gesundheit auswirkt: Das Risiko eines Schlaganfalls, einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder einer Erkrankung der Herzkranzgefäße steigt signifikant an, je länger und je intensiver man dem Lärm eines Flughafens ausgesetzt ist.

Morbus Crohn: neue Hilfe

Die chronisch-entzündliche Darmkrankheit Morbus Crohn führt bei Betroffenen in regelmäßigen Abständen zu heftigen Bauchschmerzen, Durchfall und Erschöpfung. Behandelt wird die Krankheit in der Regel mit TNF-Hemmern, die allerdings nicht bei allen Patienten wirken. Deshalb werden immer mehr Betroffene, allen voran jene mit schlimmem Verlauf, mit Biologika behandelt. Aber auch komplementäre Heilverfahren wie pflanzliche Mittel oder eine Kombination aus Bewegung, mediterraner Vollwertkost, Entspannungsübungen, Stressbewältigung und Verhaltensänderungen werden mit Erfolg eingesetzt.

Zähneknirschen: ernst nehmen!

Sie haben Kieferschmerzen, empfindliche Zähne, Schwindel oder sogar einen Tinnitus? Wenn Ihr Partner Sie wegen störender Geräusche in der Nacht aufweckt, ist klar: Sie sollten zum Zahnarzt gehen – denn Sie knirschen nachts unbewusst mit den Zähnen! Die Auswirkungen reichen von glatt polierten Zahnflächen über Absplitterungen und Risse im Zahnschmelz bis hin zu lockeren Zähnen. Die Schmerzen können sich bis zu den Schläfen, Ohren und zum Nacken ziehen. Abhilfe schaffen eine nächtliche Zahnschiene sowie Entspannungsübungen.

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