Donnerstag, 24. Oktober 2019

Gesundheit & Vitalität im Juni

Ausgabe 06.2014

Rote Wangen nicht immer harmlos


Foto: Gisela Peter - pixelio.de

Menschen, die schnell gerötete Wangen bekommen oder dauerhaft an ihnen leiden, vermuten meist, dass sie eine empfindliche Haut haben. Der Österreichische Dermatologen-Verband warnt nun, dass permanent gerötete Wangen auch auf die Hauterkrankung Rosacea hindeuten können. Etwa 150.000 Österreicher sind von dieser chronisch-entzündlichen Hauterkrankung betroffen, trotzdem ist sie weitgehend unbekannt. Meist tritt die Krankheit zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr das erste Mal auf, bei schwerem Verlauf können sich auch Pickel, Knötchen bzw. Hautverdickungen bilden. Am meisten betroffen sind Frauen und hellhäutige Menschen. Rosacea-Patienten sollten im Alltag Durchblutungsförderndes vermeiden, wie scharfe bzw. heiße Speisen, Sonnenstrahlen oder emotionalen Stress.

Hausärzte: Raus aus ELGA!

In der Mai-Ausgabe veröffentlichte GESÜNDER LEBEN exklusive Umfrageergebnisse, nach denen sich 32 Prozent der Österreicher sicher oder wahrscheinlich von der elektronischen Gesundheitsakte ELGA abmelden wollen. Nun legt der Österreichische Hausärzteverband noch eines nach, veröffentlicht eine neue Info-Broschüre, die in den Wartezimmern niedergelassener Ärzte in ganz Österreich aufliegt und vor den Gefahren von ELGA warnt. „Die von den Regierungsparteien bisher beschlossenen Maßnahmen haben die Bezeichnung Gesundheitsreform nicht verdient“, betont Hausärzte-Präsident Dr. Christian Euler. Das österreichische Gesundheitswesen könne nur dann genesen, wenn dem Hausarzt wieder eine zentrale Rolle im System zugeteilt würde und zugleich ein massiver Abbau der Gesundheitsbürokratie stattfinde, so Euler weiter. Mit ELGA-Einführung geschehe aber exakt das Gegenteil. Zudem verletze ELGA den Datenschutz.

Tipps gegen Alzheimer

Alzheimer ist unheilbar und auch eine Prävention ist nur in Maßen möglich. Trotzdem können Sie das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, reduzieren: So ist es wichtig, sich durch Lesen oder Gesellschaftsspiele geistig fit zu halten. Auch die Mundhygiene darf nicht vernachlässigt werden, denn bei Menschen, die an Parodontose leiden, steigt das Alzheimer-Risiko. Auf Alkohol sowie auf gesättigte Fettsäuren sollte verzichtet werden, dafür beugen Zimt sowie das Gewürz Kurkuma Demenz vor. Auch Apfelsaft und koffeinhaltiger Kaffee fördern das Gedächtnis – genauso wie Vitamin D, das man sich durch Sonnenstrahlen zuführen kann.

Diabetes - Wie Sie richtig Insulin spritzen

  • Den Zeitpunkt der Injektion notieren.
  • Trübe Insuline (sogenannte NPH- und Mischinsuline) vor der Verabreichung zwanzigmal hin- und herschwenken, um den Wirkstoff zu verteilen.
  • Kurzwirksames Insulin, das zu Mahlzeiten gespritzt wird, in den Bauch verabreichen. Langwirksame Humaninsuline sollten in die Außenseite des Oberschenkels oder in die Pobacken appliziert werden.
  • Regelmäßig die Einstichstelle (muss sauber sein!) wechseln, um Entzündungen vorzubeugen.
  • Benutzt man einen Pen: vor der Injektion dessen Funktion überprüfen.  
  • Beim Einstechen eine Hautfalte bilden und die Nadel senkrecht ins Unterhautfettgewebe, im 90-Grad-Winkel zur Einstichstelle, befördern. Insulin langsam und gleichmäßig injizieren, Nadel noch etwa zehn Sekunden in der Haut lassen, damit nichts zurückfließt. Zum Schluss die Nadel wieder im 90-Grad-Winkel herausziehen, Falte loslassen.
  • Die Nadel braucht nicht länger als vier bis sechs Millimeter lang zu sein.

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