Montag, 27. Mai 2019

Gesundheit & Vitalität im Juni

Ausgabe 2013/06

Aktuelle Tipps für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden – Achten Sie auf sich!


Foto: breast cancer ribbon

 

Kampf dem Brustkrebs

Spätestens seit sich Hollywoodstar Angelina Jolie die Brüste entfernen ließ, wissen wir: Ererbte Mutationen sind für zehn Prozent der Brustkrebserkrankungen verantwortlich. Betroffene Frauen (in Österreich sind es rund 25.000) haben bis zum 50. Lebensjahr ein 50-prozentiges Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, bis zum 70. Lebensjahr steigt das Risiko sogar bis zu 87 Prozent. Bei Frauen, die diese Mutation nicht vorweisen, liegt das Risiko bei ein bis zwei bzw. acht Prozent. Wie sollen sich Frauen nun verhalten? Eine neue Leitlinie sorgt für Klarheit:

  • Zuerst stellt der Hausarzt bzw. Gynäkologe der Patientin die Frage nach Brustkrebserkrankungen in der Familie. Wird diese bejaht, wird die Patientin an eines der rund 60 in Österreich verteilten Brustkrebs-Zentren überwiesen, die alle nach denselben Kriterien arbeiten.
  • Dort wird als Erstes eine Familienanamnese mit Stammbaum erstellt und gegebenfalls eine Blutabnahme mit Test auf BRCA1- und BRCA2-Mutationen gemacht.
  • Nach allfälliger Vornahme der Genuntersuchung in Wien (AKH) wird die Patientin nach ein bis zwei Monaten wiederbestellt. Möchte die Patientin die Ergebnisse der Genuntersuchung wissen, wird sie ausführlich und neutral bezüglich Früherkennung, Behandlungen und möglicher vorsorglicher Brustentfernung (inklusive Rekonstruktion) aufgeklärt.
  • Im Fall eines Entschlusses zum Abwarten mit Früherkennung gibt es einmal jährlich eine Magnetresonanzuntersuchung (MRT) der Brüste ab dem 25. Lebensjahr und Mammografie ab dem 35. Lebensjahr.

 

Eisenmangel muss nicht sein!

Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsmangel und Energielosigkeit sind nur einige der Symptome, die bei Eisenmangel auftreten. Obwohl jede fünfte Frau in Österreich an Eisenmangel leidet und auch Sportler, alte Menschen, Vegetarier sowie chronisch Kranke zu den Risikogruppen zählen, wird das Thema immer noch zu wenig ernst genommen. GESÜNDER LEBEN empfiehlt daher die Internetseite www.eisencheck.at. Hier findet man Infos zu Eisenmangel, Behandlungsmöglichkeiten und eine Liste von Ärzten, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen.

 

Hagebutten gegen Gelenksschmerzen

Eine dänische Studie beweist: Eine Behandlung mit Extrakten aus Hagebutten kann die Schmerzsymptomatik bei Knie- und Hüftgelenksarthrose deutlich verbessern. Hagebutten enthalten eine Reihe von phytochemischen Aktivstoffen wie Flavonoide, Karotine etc., die entzündungshemmende Eigenschaften aufweisen. Übrigens: Rund jeder vierte Über-55-Jährige in Österreich leidet an Gelenksschmerzen, allen voran im Bereich des Knies, der Hüfte und der Wirbelsäule.

 

Magnesium fördert Leistungsfähigkeit

Laut einer Studie aus Niederösterreich (Sportlern wurden acht Wochen lang täglich Magnesium-Brausetabletten verabreicht) fördert Magnesium die körperliche Leistungsfähigkeit, zudem hilft es dem Körper, sich rascher zu regenerieren. Magnesium kann in Tablettenform zu sich genommen werden, ist aber auch in sehr vielen Lebensmitteln enthalten, u. a. in Früchten (Orangen, Bananen), Geflügel, Fisch, Erdnüssen, Vollkornprodukten und Mineralwasser.

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