Samstag, 23. Februar 2019

Gesundheit & Vitalität

Ausgabe 2014.11

Aktuelle Tipps für Ihr Wohlbefinden – Achten Sie auf sich!


Foto: pixelio.de - Marc Finnern

 

ARTHROSE Bewegung verlangsamt das Ausbreiten der Krankheit

Arthrose gehört zu den häufigsten Erkrankungen im Alter. Aber auch immer mehr junge Menschen leiden an Gelenkverschleiß: ein Unfall, eine angeborene Fehlstellung, Übergewicht, Gelenkentzündungen und Stoffwechselerkrankungen können die Ursachen sein. Oftmals sind starke Schmerzen die Folge, vor allem dann, wenn Hüfte, Kniegelenk, Wirbelsäule oder Sprunggelenk betroffen sind. Viele Arthrose-Patienten bewegen sich nur noch wenig, um das Gelenk zu schonen und so Schmerzen zu vermeiden. Genau das sei aber der falsche Weg, betonen Ärzte: Denn durch mangelhafte Bewegung wird weniger Gelenkflüssigkeit produziert und die Knorpel werden rau und spröde, was wiederum zu mehr Verschleiß und Schmerzen führt. Ärzte raten deshalb zu einem regelmäßigen sanftem Training, bestenfalls täglich zwischen 30 und 40 Minuten lang. Generell gilt: Walking, Dehn- und Kräftigungsübungen sind bei schmerzenden Gelenken besonders empfehlenswert. Spezifische Sportarten, die Arthrose-Patienten ausüben sollten, sind u. a. Schwimmen, Jogging, Skilanglauf, Aerobic oder Radfahren. Ruckartige Sportarten mit hoher Verletzungsgefahr wie Fußball, Tennis, Skifahren oder Volleyball sollten hingegen vermieden werden.

Brustimplantat kann Krebs auslösen

Eine aktuelle internationale Meta-Studie (mit österreichischer Beteiligung) lässt aufhorchen: Forscher konnten einen Zusammenhang zwischen Brustimplantaten und dem Entstehen des zwar seltenen, aber aggressiven Lymphdrüsenkrebses Anaplastic Large Cell Lymphoma (ALCL) feststellen. Laut Studie entwickelten sich weltweit bei 71 Brustimplantat-Patientinnen rund zehn Jahre nach dem Eingriff Lymphome im Narbengewebe rund um das Transplantat. Die Forscher gwehen davon aus, dass eine abnormale Immunantwort des Körpers ALCL verursacht. Gleichzeitig weist die Studie allerdings darauf hin, dass Brustimplantate nicht automatisch zu einer Krebserkrankung führen: Denn bei weltweit drei Millionen operativen Brustvergrößerungen kommt es nur in bis zu sechs Fällen zu ALCL.

Ratgeber BETTNÄSSEN

Etwa jedes zehnte Volksschulkind in Österreich ist Bettnässer. Von Bettnässen spricht man, wenn ein Kind nach dem fünften Geburtstag mindestens zwei Mal monatlich nachts einnässt, obwohl es tagsüber trocken ist. Die Ursachen reichen von psychischen Problemen bis hin zu körperlichen Leiden. Aus Scham sprechen betroffene Familien nur selten über dieses Thema – weshalb Kinder oftmals zu spät oder falsch therapiert werden, was negative Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein des Kindes haben kann. Aus diesem Grund startete die Gesellschaft der Schulärztinnen und Schulärzte Österreichs ein Aufklärungsprojektin Form eines Elternratgebers, in dem Experten Tipps geben und Vorurteile abbauen.

Rheuma betrifft nicht nur die Gelenke

Der rheumatische Formenkreis besteht aus hunderten verschiedenen Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates. Einer der Hauptauslöser sind Störungen des Immunsystems. Dabei beginnen fehlgeleitete Abwehrzellen, vermehrt Antikörper gegen körpereigene Gewebe oder Botenstoffe zu produzieren. In der Folge entstehen Entzündungsprozesse in Gelenken – aber auch in anderen Bereichen des Körpers, wie Ärzte und Experten nun immer öfter betonen. So zum Beispiel kann es bei chronischen Entzündungsvorgängen im Körper auch in den Blutgefäßen zu Arterienverkalkungen und Durchblutungsstörungen kommen, wodurch das Risiko eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts steigt. Bei jedem fünften Patient mit rheumatoider Arthritis sind die Lungenbläschen entzündet, auch Nervenentzündungen im gesamten Körper treten bei rheumatischen Erkrankungen immer wieder auf. Rheuma-Patienten haben zudem ein höheres Risiko von Parodontitis, Augen-Erkrankungen sowie Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts. Nicht zu vergessen, so Experten, ist die psychische Belastung, unter der viele Betroffene leiden.

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