Freitag, 24. Mai 2019

Gesundheit & Vitalität

Ausgabe 2013/02
Aktuelle Tipps für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden – Achten Sie auf sich!

Foto: Nils Albus - pixelio.de
Gefährliche Augentropfen?
Konservierungsmittel sind seit 1978 in allen Augentropfen gesetzlich vorgeschrieben, die länger als 24 Stunden angewendet werden – so wird ein Eindringen von Krankheitserregern verhindert. Wendet man sie allerdings über einen längeren Zeitraum und häufig an, können sie das Auge schädigen. Insbesondere das gängige Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid (BAC) kann zu einer chronischen Entzündung der Augen-oberfläche führen, was Symptome des Trockenen Auges (Rötung, Brennen etc.) zur Folge hat. Ärzte raten zu Augentropfen mit den weniger schädlichen Konservierungsmitteln Polyquad oder Natriumperborat; Patienten mit trockenen Augen, Glaukom oder Kontaktlinsenträger sollten auf konservierungsmittelfreie Augentropfen umsteigen.

Riechstörung: Frühzeichen von Alzheimer
Als Anosomie bezeichnet man eine Riechstörung, die dazu führt, dass Betroffene Gerüche nicht wahrnehmen können. Dass diese Störung im Alter auftreten kann, ist bekannt. Aber auch junge Menschen sind betroffen  – und dies kann ein Frühzeichen für Alzheimer sein, zeigt eine deutsche Studie. Denn der Geruchssinn lässt nach, bevor Gedächtnisstörungen auftreten, und ist ein Symptom dafür, dass die Denkleistung bereits vermindert ist. Diese Erkenntnisse sind bei der Früherkennung von Alzheimer und Demenz von Bedeutung.

zahnfleisch, zahnpasteFoto: Martina Friedl - pixelio.de

Zahnfleischentzündung & Erektionsstörung
… haben auf den ersten Blick nichts gemein. Das ist aber falsch, wie eine aktuelle Studie der Inonü Universität (Ostanatolien) belegt. Diese verglich eine Gruppe von 80 Männern zwischen 30 und 40 Jahren, die an einer Erektionsstörung litten, mit einer Gruppe von 82 Männern desselben Alters ohne sexuelle Probleme. Das Ergebnis: 53 Prozent der ersten Gruppe wiesen Zahnfleischentzündungen und Paradontitis auf, aus der zweiten Gruppe allerdings nur 23 Prozent. Die Erklärung der Experten: Starke Paradontitis kann zu Durchblutungsstörungen führen, was wiederum Erektionsprobleme verursachen kann.

Händewaschen schützt vor Krankheiten
Experten zufolge ist Händewaschen sogar wirksamer als mancher Impfstoff. So manche Erkältung oder gar eine Grippe kann so verhindert werden! Das wirksame Säubern der Hände sieht wie folgt aus: Vor dem Einseifen die Hände mit lauwarmem Wasser befeuchten, danach die Seife überall – auch auf Handrücken, zwischen den Fingern und unter den Fingernägeln! – fünfzehn Sekunden verteilen, danach gründlich abspülen und abtrocknen. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände, besonders nach dem Nachhausekommen, nach Kontakt mit Tieren oder kranken Menschen, nach dem Toilettengang und vor dem Essen.

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