Montag, 27. Mai 2019

Gendermedizin

Ausgabe 10/2012
Neue Untersuchungen zeigen, dass sich das Immunsystem, die Stressempfindlichkeit, der Tagesrhythmus sowie das Bedürfnis nach Erholungsphasen und Schlaf zwischen den Geschlechtern deutlich unterscheiden. 

Das Immunsystem reagiert bei Frauen heftiger, sie produzieren mehr Antikörper und haben eine stärkere Immunantwort als Männer. Deshalb haben verschiedene Infektionskrankheiten bei Frauen einen günstigeren Verlauf. Frauen tragen zudem ein höheres Risiko für Autoimmunerkrankungen. Testosteron hingegen hat eine dämpfende Wirkung auf das Immunsystem.

Entspannungsphasen und ausreichend Schlaf sind als Schutz vor Infektionen wichtig. Frauen haben ein größeres Schlafbedürfnis als Männer, klagen aber häufiger über eine schlechte Schlafqualität. Wenig Schlaf aber erhöht das Risiko – gerade bei Frauen – für Depressionen, Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein gesunder Schlaf ist deshalb für das seelische und körperliche Wohlbefinden wichtig!

Professor Alexandra Kautzky-Willer ist Inhaberin des ersten Lehrstuhls für Gendermedizin an der Med-Uni Wien. Im Rahmen einer Forschungskooperation mit VAMED ist sie wissenschaftliche Beraterin des la pura women’s health resort kamptal.
www.meduniwien.ac.at/gender-medicine, www.lapura.at

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