Freitag, 20. September 2019

Ganzheitsmedizin

Ausgabe 04/2009
Gutes Essen gegen Wetterfühligkeit

Foto: Dragan Trifunovic - fotolia.com
Heute sonnig und warm, morgen kühl und regnerisch. Solche Wetterumschwünge gehören einfach zum Frühling. Dieses „Aprilwetter“ macht aber vielen Menschen zu schaffen. Denn Wetterreize wie z.B. Temperatur, Feuchte, Wind, Ionisation, Luftdruckschwankungen erfordern vom menschlichen Organismus ein ständiges Reagieren. Im Zentrum dieses Regelsystems steht das vegetative Nervensystem. Wird das Regelsystem überfordert, werden z.B. schlummernde Gelenksbeschwerden aktiviert, Durchblutungsstörungen führen zu Kopfschmerzen und Schwindel, auch der Blutdruck kann nach oben oder unten entgleisen.

Dennoch: „Wetterfühligkeit ist keine Krankheit“, erklärt der bekannte Medizinmeteorologe Dr. Alois Machalek, „sondern eine Reaktion des Körpers auf Umweltreize, die man mit ganzheitsmedizinischen Methoden in den Griff bekommen kann.“ Machaleks Tipp: „Wetterfühlige sollten ganz gezielt auf bestimmte pflanzliche Nahrungsmittel zurückgreifen.“ Dinkel und Vollkornprodukte und vor allem Leinsamen helfen beim Wetterwechsel. Speziell im Frühling kann man zusätzlich Weizenkeime, Radieschen und Linsensprossen essen. Aber auch Löwenzahn, Karotten, Erdbeeren und Kirschen sowie Fenchel sind wertvolle Bausteine einer gesunden Ernährung im Kampf gegen die Wetterfühligkeit. Auch die ätherischen Öle der Klostermelisse reduzieren Wetterstress-Symptome.
Webtipp: gesundheit.fsw.at/wetterfühligkeit

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