Montag, 18. Februar 2019

Endlich Sommer, endlich Urlaub

Ausgabe 07-08/2013
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Viele Menschen haben während der schönsten Wochen im Jahr mit Unpässlichkeiten und Krankheiten zu kämpfen. Das muss nicht sein: GESÜNDER LEBEN verrät, wie Sie Ihren Urlaub gesund genießen können.


Foto: Can Stock Photo Inc. - coka

Im Urlaub ist man endlich dem Alltag entflohen und will nichts außer in der Sonne liegen, sich vom Rauschen des Meers in den Schlaf wiegen lassen, coole Drinks am ebenso coolen Pool schlürfen, das sommerleichte Dinner bei Sonnenuntergang genießen – und dann das: Es zwickt und zwackt, es grollt und grummelt, und schon sitzt man ganz woanders. Und sicher nicht dort, wo man sein möchte …

GESÜNDER LEBEN hat die zehn häufigsten Krankheiten und Unpässlichkeiten im Urlaub recherchiert und weiß, was zu tun ist!

1. Sonnenbrand
Einen leichten Sonnenbrand holt man sich im Urlaub schnell einmal. Aber Vorsicht: Auch damit ist nicht zu spaßen. Denn: Häufige Sonnenbrände können zu Hautkrebserkrankungen führen. In einer aktuellen Forsa-Umfrage gaben immerhin 44 Prozent an, im Urlaub schon zumindest einen schweren Sonnenbrand gehabt zu haben.
Was dagegen hilft: Après-Produkte, kühlendes Gel, antiallergische Creme, Hausmittel wie Joghurt oder Buttermilch. Bei Rötung, starken Schmerzen, Bläschenbildung, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen. Besonders gefährlich und in ärztliche Behandlung gehören Sonnenbrände im Baby- und Kleinkindalter.
Damit es nicht so weit kommt: Sonnenschutzmittel (mehrmals täglich) auftragen, die starke Sonneneinstrahlung um die Mittagszeit vermeiden (Tipp: gemütlich Schatten-Siesta von 11 bis 15 Uhr halten), sich so wenig wie möglich der prallen Sonne aussetzen (braun wird man auch im Schatten), Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung tragen.

2. Erkältungen
Schnupfen, Halsweh, Husten, die Augen tränen: Und das im Süden, wo es doch eigentlich so schön warm ist! Aber siehe da: Laut Umfrage mühen sich 36 Prozent der Urlauber im Süden mit einer mehr oder weniger schweren Erkältung ab. Kein Wunder: So eiskalt wie in heißen Ländern ist es bei uns (im Sommer und wenn es heiß ist) selten. Denn Hotelzimmer, Restaurants, Supermärkte, Shops, Busse und Eisenbahnen werden mitunter heruntergekühlt, dass einem das Blut gefriert.
So können Sie sich schützen: Schalten Sie die Klimaanlage – vor allem nachts – ab und decken Sie sich trotz Wärme zu. Nehmen Sie immer einen Pullover, einen Schal oder eine Stola ins Restaurant mit.
Was dagegen hilft: Zum Glück haben Sie in Ihrer Reiseapotheke ein paar Mittelchen, die Ihre Erkältung zu lindern imstande sind!

3. Magen-Darm-Erkrankungen
Escherichia coli heißt das ungeliebte Bakterium, das sich im Darm jedes dritten Urlaubers einnistet und der häufigste Auslöser von Durchfallerkrankungen ist.
Was Sie zur Vermeidung tun können: Verzichten Sie in einschlägig bekannten Destinationen (etwa Mittlerer Osten, Ostafrika) generell (auch in Luxushotels) auf Leitungswasser, Eiswürfel und Eiscreme, Salate und Gemüseprodukte, ungeschälte Früchte, rohe Fisch- und Fleischzubereitungen. Und: Waschen Sie sich so oft wie möglich die Hände.
Wenn es Sie doch erwischt: Reisedurchfälle sind zwar äußerst unangenehm, jedoch meist harmlos. Trinken Sie so viel wie möglich: Wasser (aus Flaschen), Fruchtsäfte mit Salz und Zucker, Cola. Auch Kohletabletten wirken bei vielen (bitte schon zu Hause in die Reisapotheke packen!).

4. Allergien, Unverträglichkeiten, Quallen
Wir sprechen hier nicht von Allergikern (diese wissen um ihre Krankheit und den Umgang damit Bescheid), sondern von Abwehrreaktionen des Immunsystems und Unverträglichkeiten. Beim Essen etwa: Fremde Kost kann sich auf den Magen schlagen (deshalb ist man noch längst nicht allergisch auf Meerestiere). Bisse von Sandflöhen sind lästig und jucken, das Nesselgift der „normalen“ Quallen verursacht brennenden Schmerz und juckende Ausschläge, Stiche oder Bisse von Insekten und sonstigem lästigen Getier können lokale Entzündungen hervorrufen. Reaktionen der Haut und diverse Unverträglichkeiten stehen in der Hitliste der Urlaubskrankheiten mit 15 Prozent an vierter Stelle.
Aufpassen heißt die Devise: Nicht barfuß laufen, Mücken- und Insektenschutz auftragen, auf Hygiene achten.
Was man tun kann: Essig ist ein probates Hausmittel (sowohl nach einer schmerzhaften Begegnung mit Quallen als auch bei diversen Stichen oder Bissen), es gibt zahlreiche Cremen oder Tinkturen (Reiseapotheke!), die Schmerzen lindern und Entzündungen heilen.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Endlich Sommer, endlich Urlaub
Seite 2 Sonnenstich und Hitzschlag

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