Sonntag, 25. Februar 2018

Die Ringelblume schützt Galle und Leber

Ausgabe 2018.02

Es sind vor allem junge Menschen, die sich begeistern lassen können. Auf der Suche nach einer eigenen Identität hängen sie ihre Vorstellungen, Wünsche und Pläne an Vorbilder und Idole. Wer einmal erwachsen geworden ist, weiß, wie sehr sich dann so manches als tragfähig und zukunftsweisend herausstellt – und manches eben nicht.


Foto: Adolf Blaim

 

Für das heurige Jahr 2018 hat der Verein „Freunde der Heilkräuter“ im Waldviertler Karlstein die Ringelblume (Calendula officinalis) zur Jahresregentin unter den Heilpflanzen in Österreich gekürt. Damit soll gleichsam durch ein ohnehin sehr bekanntes Kraut vieles wieder in Erinnerung gerufen werden. Es ist darin vor allem die Einladung enthalten, im Hinblick auf die eigene physische und psychische Gesundheit, die pflanzliche Fülle, die der Schöpfer für uns in der Natur bereithält, zu schätzen und zu nutzen und so die Gesundheit zu fördern.

Der eigene Garten ist durchaus ein geeigneter Standort für die Ringelblume. Kräuterpfarrer Hermann-Josef Weidinger, der übrigens vor hundert Jahren am 16. Jänner 1918 das Licht der Welt erblickte, hat die heilende Wirkkraft der Ringelblume folgendermaßen beschrieben: „Sie ist eine hervorragend narbenbildende und wundheilende, antiseptische Heilpflanze und auch als entzündungshemmendes, erweichendes und blutreinigendes Mittel sehr geschätzt. Darüber hinaus ist sie wegen ihrer krampflösenden, menstruationsregulierenden, schweißtreibenden und gallenanregenden sowie harn- und wurmtreibenden Eigenschaften häufig in Verwendung.“ Von dieser Beschreibung können sich wohl so manche etwas herausnehmen, die gesünder leben möchten.

Ein Besuch beim Arzt, in dessen Rahmen z. B. das Blutbild im Labor analysiert wird, kann aufzeigen, dass es mit der Leber- oder der Gallenfunktion nicht so recht bestellt ist. Um diesen wichtigen Bereich der Verdauung zu unterstützen, ist es angebracht, in regelmäßigen Abständen einen Ringelblumenblüten-Tee zu trinken. Dazu übergießt man 2 gehäufte Teelöffel frischer oder getrockneter Blütenblätter mit 1/4 Liter kochendem Wasser. Danach 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen und abseihen. Um eine Kur durchzuführen, nimmt man am besten drei Wochen lang jeweils morgens und abends eine Schale voll zu sich.

Die Ringelblume kann uns darüber hinaus durchaus ein Vorbild sein. Wenn wir diese sympathische Blume näher betrachten, entdecken wir womöglich auch bei uns selbst die Fähigkeit, hilfreich für andere da zu sein. Nicht umsonst geht die Sonne, die sich in der Ringelblume widerspiegelt, an jedem neuen Tag für uns alle auf.

Weitere Informationen:
Kräuterpfarrer-Zentrum
3822 Karlstein/Thaya
Tel.: 02844/70 70-11 oder -31
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. www.kraeuterpfarrer.at

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