Sonntag, 16. Juni 2019

Die Kiefer, Baum für die Seele

Ausgabe 2013.12/2014.01

Wenn wir auf Weihnachten zugehen, fragen wir uns nicht nur nach den Geschenken, die es für die Lieben vorzubereiten gilt.


Foto: wikimedia

Angesichts der Tatsache, dass sich bald wieder das Jahr wendet, spüren wir einmal mehr, wie kurzlebig die Zeit und die begrenzte Existenz von uns allen ist. Schließlich zielt alles auf eine Frage ab: Welchen Wert hat ein Menschenleben?


So und ähnlich fragt man sich auch vermehrt anlässlich häufiger Schlagzeilen von Katastrophen und grauenhaften Verbrechen. Man darf sich aber unter Bedingung eines starken Selbstwertgefühls fragen, was man von sich selbst brauchen kann. Zur Beantwortung dieser Frage suche man am besten die Nähe einer alten Kiefer auf.


Das ist gleichzeitig ein guter Ratschlag für alle traurigen und melancholisch gestimmten Menschen. In der Nähe der Bäume können wir Menschen zur Ruhe kommen. Das lässt uns dann gleichmäßiger und tiefer atmen. Der Blutkreislauf kann mehr Sauerstoff in den Organismus einbringen. So wendet sich die Kiefer auch mit ihrem Harz vor allem der Lunge zu. Schon Hippokrates hat es zum Aufweichen von Geschwüren verwendet. Noch heute wird in der Volksheilkunde ein aus Kiefernharz gewonnener Balsam zur Behandlung rheumatischer Beschwerden und bei Lungenerkrankungen eingesetzt.


Wer sich den Standort eines Föhrenbaums ansieht, der erkennt sofort, dass alle Kiefernarten keinen besonderen Bedingungen an den Standort stellen. Sie sind bescheiden und stecken doch voller Kraft. Wenn ich in der Nähe eines Baumes meditiere, dann stelle ich mir die Frage: Was stärkt mein Leben von innen her? Und bin ich mit dem zufrieden, was mein Leben zurzeit ausmacht?


Ja, die Kiefer stärkt auch meine Seele. Denn wenn sie mit ihren langnadeligen Ästen quasi nach dem Himmel greift, dann ist es für mich, als würde sie voller Heiterkeit nach dem Leben langen. Und letztendlich feiern wir zu Weihnachten die Zusage Gottes zum Leben der Menschen. Nichts anderes bedeutet es, wenn er in Jesus Christus Mensch geworden ist, um uns dadurch seine Nähe zu dokumentieren.


Noch ein praktischer Tipp: Um eine Salbe aus Kiefernzapfen zuzubereiten, nimmt man 2 frische grüne Kiefernzapfen, die man zerkleinert und in 50 g Schweinefett, das zuvor schon erhitzt wurde, hineinmengt. 1 bis 2 Stunden ausziehen lassen und dann abseihen und in ein gut verschließbares Glasgefäß füllen. Die fertige Salbe kann man bei Erkältungen und bei durch Rheuma verursachten Schmerzen verwenden.

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