Samstag, 06. Juni 2020

Die Eiche hilft Magen, Darm, Leber und Nieren

Ausgabe 2020.03

Bäume sind Anhaltspunkte in der Landschaft.


Foto: Adolf Blaim

Gerade solitär stehenden Exemplaren zollen wir Respekt und Bewunderung, weil sie sich über Jahrzehnte und oft sogar Jahrhunderte hinweg an ein und demselben Standort behaupteten. In diesem Zusammenhang kommt mir ein altes Sprichwort in den Sinn: „Je heftiger die Stürme, umso tiefer wurzeln die Eichen.“ Leider sind wir auch heuer schon von heftigen Orkanen heimgesucht worden. Das haben die meisten Eichen überdauert – im Gegensatz zu Fichten und anderen Flachwurzlern.

Eichen (Quercus) werden allein schon aufgrund des harten und dauerhaften Holzes seit jeher geschätzt. Die zur Familie der Buchengewächse zählenden Pflanzenriesen spielten auch in der mythischen Welt unserer Altvorderen eine große Rolle. Als es noch üblich war, die Schweine aus den Bauernhöfen ins Freie zu treiben, hat man vor allem die Zeit, da die Eicheln reif zu Boden fielen, genutzt, um den Haustieren eine naturgegebene Mast zukommen zu lassen.

Um naturheilkundliche Maßnahmen zu setzen, sind vor allem aber die Gerbstoffe von Interesse, die sich speziell in der Rinde der Eichenzweige nachweisen lassen. Bei deren Verwendung bringt das einen adstringierenden – also einen zusammenziehenden – Effekt mit sich, der sich als Vorteil herausstellen kann, wenn man mit verschiedenen Arten von Entzündungen im internen Körperbereich zu laborieren hat. Leider ist es nicht auszuschließen, dass Magen, Darm, Nieren und auch die Leber davon betroffen sein können. In diesem Fall ist es natürlich unbedingt notwendig, die ärztliche Diagnose einzuholen, um eine derartige Beeinträchtigung in den Griff zu bekommen und letztendlich das eigene Leben zu schützen.

Die Kraft der Eichenrinde kann dann aber, wenn keine Unverträglichkeit vorliegt, als Begleitung herangezogen werden. Praktisch geht das so: 2 Teelöffel abgeschälte, gut durchgetrocknete und zerkleinerte Eichenrinde, die man von fingerdicken Zweigen der Stieleiche gewinnt, übergießt man mit 1/4 Liter kaltem Wasser. Auf die Herdplatte stellen, zum Sieden bringen und ca. 5 Minuten lang kochen. Danach abseihen und bei lauwarmer Temperatur schluckweise trinken. Das kann sich bei anhaltender Entzündung innerer Organe als hilfreich herausstellen, ebenso auch bei Durchfall und nervösem Darm. Gerbstoffe tun in diesen Fällen einfach gut! 

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