Mittwoch, 22. Mai 2019

Das Zentrum für Integrative Medizin

26. Juli 2011
Im Mittelpunkt steht der Mensch

Foto: Therme Wien GmbH & Co KG
Ziel des Zentrums für Integrative Medizin ist die Kombination moderner Schulmedizin mit wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen der Komplementärmedizin. Im Mittelpunkt steht der „ganze Mensch“ in seiner körperlichen und feinstofflichen Komplexität. Zeit, Raum und Geduld sind bei der Behandlung deshalb ebenso wichtig wie Wissen und Erfahrung der behandelnden Ärzte.

Zur Sicherstellung einer optimalen Therapie verfügt das Zentrum für Integrative Medizin über ein Team von ganzheitlich ausgebildeten Ärzten aus unterschiedlichen Fachrichtungen. Aus der Vielzahl der medizinischen und therapeutischen Verfahren werden für jeden Patienten die wirkungsvollsten Methoden ausgewählt und individuell kombiniert.

Klinische Studien aus zahlreichen Ländern zeigen auf, dass sich eine große Anzahl an Patienten eine derartige Kombination aus konventioneller Schulmedizin und komplementärmedizinischen Methoden wünscht. Diese Anforderung möchte das Zentrum für Integrative Medizin erfüllen.

Die Ganzheitlichkeit des Diagnose- und Therapiespektrums bringt deutliche Vorteile für die Patienten. Auch die Heilmittelkosten können dadurch gesenkt werden.

In einer Zeit höchster Anforderungen an die medizinische Betreuung und wachsender ökonomischer, ökologischer und sozialer Engpässe erscheint es notwendig, sich des ganzheitlichen Ansatzes der Medizin verstärkt und nachhaltig bewusst zu werden.

Alle angebotenen Methoden sind von der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) anerkannt und werden ausschließlich von Ärzten mit den entsprechenden ÖÄK-Diplomen durchgeführt.

Folgende komplementärmedizinische Methoden werden im Zentrum für Integrative Medizin der Therme Wien Med angeboten:

  • Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
  • Homöopathie
  • Neuraltherapie
  • Moderne F. X. Mayr-Medizin
  • Orthomolekulare Therapie
  • Applied Kinesiology
  • Manuelle Medizin
  • Phytotherapie
  • Komplementäre Onkologie
  • Anthroposophisch erweiterte Medizin (in Planung)

Traditionelle Chinesische Medizin
Die traditionelle Chinesische Medizin bezeichnet die alte Heilkunde Chinas, die sich über zwei Jahrtausende entwickelt hat. Nach der Theorie der Chinesischen Medizin ist die Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers an eine Lebenskraft oder Lebensenergie gebunden, die als “Qi“ bezeichnet wird und auf definierten Leitbahnen, auch “Meridiane“ genannt, zirkuliert.

Zum medizinischen Repertoire der TCM im Zentrum für Integrative Medizin gehört:

  • Kräuterheilkunde
  • Akupunktur
  • Massage (Tuina)
  • Atem- und Meditationstechniken (Qi-Gong)
  • Bewegungsübungen (Tai ji quan)
  • Diätempfehlungen und Ernährungsanleitungen nach den 5 Elementen

Homöopathie
Homöopathie (griech. homoios = ähnlich und páthos = Leiden) ist eine Arzneitherapie, die von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843) Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelt wurde. Die Herstellung des Arzneimittels folgt einer defi nierten Verdünnungsmethode.

Um das passende Arzneimittel zu fi nden, ist eine intensive Aus-einandersetzung mit allen psychischen und körperlichen Symptomen des Patienten erforderlich. In der klassischen Homöopathie wird nicht auf vordergründige Einzelbeschwerden Wert gelegt, sondern das Gesamtbild des Patienten ist entscheidend.

Die Komplexmittel-Homöopathie besteht aus der Kombination mehrerer homöopathischer Mittel.

Neuraltherapie
Die Neuraltherapie ist untrennbar mit dem Namen Ferdinand Huneke (1891-1966) verbunden, der gezielte Injektionstechniken mit Lokalanästhetika entwickelt hat. In der Praxis werden unterschiedliche Injektionstechniken angewandt, die entgleiste Regelsysteme auf verschiedenen physiologischen Ebenen normalisieren.

Zur Neuraltherapie zählen beispielsweise folgende Behandlungsmethoden:

  • Lokaltherapie an Schmerzpunkten
  • Störfeldtherapie
  • Segmenttherapie
  • Neurale Techniken an Nervenstämmen und Ganglien
  • Intravenöse Applikation

Moderne F.X. Mayr-Medizin
Bei der diagnostisch-therapeutischen Methode des österreichischen Arztes Dr. Franz Xaver Mayr (1875-1965) handelt es sich um ein ganzheitlich-natürliches Heilverfahren basierend auf der Erkenntnis, dass eine Fehlfunktion des Darms der Auslöser für viele körperliche und seelische Beschwerden sein kann.

Im Vordergrund steht die Darmentgiftung, -entschlackung und-reinigung. Heute hat sich aus dieser anerkannten naturheilkundlichen Fastenmethode die Moderne Mayr-Medizin entwickelt.

Orthomolekulare Therapie
Die orthomolekulare Nährstofftherapie kommt aus den Vereinigten Staaten und wurde vom amerikanischen Biochemiker und zweifachen Nobelpreisträger Linus Pauling (1901-1994) entwickelt. Die Orthomolekulare Medizin ist durch Zufuhr von lebenswichtigen Nähr- und Mineralstoffen bestrebt, Krankheiten zu verhüten oder zu heilen.

Neben Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sowie den verschiedenen essenziellen Fett- und Aminosäuren zählen die sekundären Pflanzenstoffe heute ebenso zu den orthomolekularen Substanzen wie viele körpereigene Stoffe.

Applied Kinesiology
Applied Kinesiology ist die von dem anerkannten Chiropraktiker Dr. George Goodheart (1918-2008) entwickelte ganzheitliche Untersuchungsmethode für Ärzte, Zahnärzte und Physiotherapeuten. Das „Instrument“ der Applied Kinesiology, ist der menschliche Muskel. Die Applied Kinesiology geht davon aus, dass die Muskelspannung eine Rückmeldung zum Gehirn liefert, wodurch verschiedenste Beschwerdebilder beinflusst werden können.

Applied Kinesiology hat nichts mit der sogenannten „Kinesiologie“ und ähnlichen Methoden zu tun.

Manuelle Medizin
Die manuelle Medizin befasst sich mit schmerzhaften Funktionsstörungen am Stütz- und Bewegungssystem. Sie umfasst diagnostische und therapeutische Techniken an der Wirbelsäule und an den Gelenken und ermöglicht, Blockaden händisch zu lösen.

In den USA entwickelte der amerikanische Arzt Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917) ein umfassendes Konzept, welches auf den Grundlagen traditionell manueller Methoden aufbaut, die Osteopathie.

Die osteopathische Behandlung hat das Ziel, Blockaden der Beweglichkeit von Strukturen und Geweben zu korrigieren, wodurch auch innere Organe beeinflusst werden können.

Phytotherapie
Eingeführt wurde der Begriff „Phytotherapie“ vom französischen Arzt Henri Leclerc (1870-1955). Unter Phytotherapie oder auch Kräuterheilkunde versteht man die Anwendung von Pflanzen zur Heilung von Krankheiten. In Heilpflanzen befinden sich Wirkstoffe wie ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine.

Die Kräuterheilkunde wird von der Ärzteschaft und von den Patienten wieder verstärkt nachgefragt und stellt einen wesentlichen Bestandteil der Traditionellen Europäischen Medizin (TEM) dar.

Komplementäre Onkologie
Die komplementärmedizinische Krebstherapie verwendet Maßnahmen, um belastende Nebenwirkungen schulmedizinischer Therapien zu reduzieren und die Lebensqualität zu erhöhen. Durch Beeinflussung des Immunsystems wird ein Milieu geschaffen, das die Abwehrkräfte des Patienten erhöhen soll und Krebszellen das Wachstum erschwert.

Die Grundlage der im Zentrum für Integrative Medizin angebotenen Therapieformen bilden beispielsweise naturheilkundliche, homöopathische und psychoonkologische Elemente.

INDIKATIONEN

  • Chronische Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates
  • Magen-Darm Beschwerden
  • Herz-Kreislauf Erkrankungen
  • Stoffwechselstörungen, Über- beziehungsweise Untergewicht
  • Infektanfälligkeit und Immunschwäche
  • Stress, Burnout, Schlafstörung und Erschöpfungszustände
  • Allergien und Intoleranzen/Unverträglichkeiten
  • Hauterkrankungen
  • Migräne
  • Krebserkrankungen


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Therme Wien
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www.thermewienmed.at

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