Donnerstag, 22. Oktober 2020

Das tödliche Quartett - Frage des Lebensstils

Ausgabe 2013/05
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Frage des Lebensstils. Haben Sie schon zum Maßband gegriffen? Wenn nicht, tun Sie es jetzt – es kann mit Sicherheit nicht schaden! Ist die Zahl zu hoch und haben Sie das Gefühl, dass eventuell auch andere Kriterien (siehe Kasten) zutreffen könnten, gehen Sie zu Ihrem Hausarzt. Allein: Der Arzt kann zwar, sofern nötig, Medikamente verschreiben (z. B. Blutdruck- oder Diabetesmedikamente), die Basis ist allerdings immer eine Änderung des Lebensstils: „Natürlich muss jeder Risikofaktor, jeder Wert einzeln angegangen werden. Eine Gewichtsreduktion ist aber das Beste, was man tun kann, wenn man ein metabolisches Syndrom hat“, ist Kautzky-Willer überzeugt und gibt sogleich ein paar Tipps: „Man sollte auf eine fettreduzierte sowie ballaststoffreiche Ernährung umstellen und beispielsweise Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index bevorzugen (z. B. Buchweizen, Roggenvollkornbrot, Vollkornnudeln, Kichererbsen, Linsen, Soja, Wildreis, die meisten Obst- und Gemüsesorten). Wer zusätzlich zur Kalorienreduktion den Kalorienverbrauch steigert, nimmt ab und verbessert sämtliche Werte, die für das metabolische Syndrom von Bedeutung sind.“ Gerade die Bewegung spielt eine ganz entscheidende Rolle, denn selbst wer nicht abnimmt, verbessert durch körperliche Aktivität alle Parameter. Zu empfehlen ist mäßige Bewegung, 150 Minuten pro Woche – das heißt: Sie müssen sich zwar nicht übermäßig anstrengen, nichtsdestotrotz wird der Einkaufsbummel nicht dazugezählt. Freilich gilt: Je mehr man tut, desto besser ist es. Doch wenn es nur darum geht, die eigene Fitness zu steigern, würde im Grunde schon eine halbe Stunde zügiges Spazierengehen täglich reichen. Allein: So einfach ist die Sache meist nicht und so können nur die wenigsten auf eine unterstützende medikamentöse Therapie verzichten.

Gesund leben. Nachdem die Änderung des Lebensstils die Basis der Behandlung eines metabolischen Syndroms darstellt, mögen folgende Tipps nicht verwundern: Achten Sie auf Ihre Ernährung. Rauchen Sie nicht. Trinken Sie möglichst keinen Alkohol oder zumindest nicht mehr als das berühmte Achterl am Abend. Und verhindern bzw. reduzieren Sie Stress, denn es ist mittlerweile bekannt, dass Stress nicht nur mit Depressionen, sondern auch mit Übergewicht einhergeht. „Und“, so Kautzky-Willer: „Bleiben Sie in Bewegung! Nehmen Sie die Treppen statt dem Lift, gehen Sie öfter mal zu Fuß oder steigen Sie ein bis zwei Stationen früher aus, wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Schon Kleinigkeiten können viel bewirken.“ Und das sollte Ihnen Ihre Gesundheit wert sein

Übersicht zu diesem Artikel:
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