Samstag, 16. Februar 2019

Das Gänseblümchen – Kur für unsere Leber

Ausgabe 2017.04

Verfolgt man über den Rundfunk das Ranking verschiedener Schlager und Hits, so kann man die fortlaufende Zeit und die mit ihr verbundenen Geschmäcker sehr gut verfolgen.


Foto: Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya

In einem Anflug von Nostalgie hören viele von uns gerne noch einmal, was wir in unserer jungen Sturm- und Drangphase lauschten. Bei manchem Song drückt es den zart Besaiteten womöglich gar eine Träne ins Auge.
Ein vergleichbarer Dauerbrenner unter den Heilkräuternist das Gänseblümchen, das es heuer sogar auf das Podest des Jahresregenten unter den heilsamenGewächsen geschafft hat. Sehe ich die frohen Blüten, fühle ich mich spontan an ein Zitat erinnert: „Heilkräuter sind für mich ein Lächeln des Schöpfers!“ Das formulierte einst mein Mitbruder und Lehrer H. Hermann-Josef aus dem Stift Geras, als er im Dienst des Kräuterpfarrers unermüdlich versuchte, die Menschen bewusster an den Rand des Lebensweges blicken zu lassen, um dort die eine oder andere wunderbare Hilfe aus dem Reich der Pflanzen zu entdecken. Dabei ging es ihm nie darum, nur die Inhaltsstoffe eines bestimmten Gewächses anzupreisen. Denn ein Heilkraut soll man keinesfalls nur auf seinen Nutzen reduzieren. Damit wird man ihm einfach nicht gerecht. Diesen Missstand kann ich gar nicht oft genug ins Gedächtnis rufen!
Es gibt so viele Blumen, die den lebenserhaltenden Himmelskörper der Sonne widerspiegeln. Unter anderem zählt das Gänseblümchen zu diesen unscheinbaren und zugleich kraftvollen Individuen im Rasen vor dem Haus. Das ganze Jahr über kann man dieses schöne florale Geschenk für Herz und Leib entdecken.
Es gibt viele Zeitgenossen, die unter Kopfschmerzen leiden und ratlos sind, wo im Organismus die Ursache für dieses Unwohlsein zu finden ist. Manchmal liegt der Grund hierfür in einer geschwächten Funktion der Verdauungsund Reinigungsorgane, im Speziellen der Leber. Das Gänseblümchen wandelt jeden Tag für uns die Kräfte der Sonne so um, dass der menschliche Leib davon profitieren kann. Um nun der Physis und im Speziellen der Leber ein wenig besser auf die Beine zu helfen, kann man Folgendes unternehmen:
Einmal im Monat kann man im besagten Falle auf die Gänseblümchen zurückgreifen. Dazu nimmt man einen Esslöffel mit zerkleinertem Blüten- und Blättergemisch und übergießt es mit 1/4 Liter kochendem Wasser. 15 Minuten ziehen lassen, abseihen und dann früh und abends schluckweise trinken. Am besten eine Woche lang durchführen. Für das Gänseblümchen gilt ja im gleichen Maße wie für so vieles andere in unserem Leben: Wozu in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

Weitere Informationen:
Kräuterpfarrer-Zentrum
3822 Karlstein/Thaya
Tel.: 02844/70 70-11 oder -31
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.kraeuterpfarrer.at

 

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