Mittwoch, 18. September 2019

Crosstraining

31. August 2011
Crosstraining hat nichts mit einem Cross-Lauf (Querfeldein-Lauf) zu tun. Insider nennen ein Training so, in welchem sie sportlich "fremd gehen", d.h. ein Training in einer anderen Ausdauersportart absolvieren. Alternativtraining könnte man auch dazu sagen. Spätestens, wenn der Körper mit Überlastungsschäden oder Verletzungen reagiert, macht man sich Gedanken, ob die Leistungsfähigkeit auch mit anderen Sportarten aufrecht erhalten werden könnte. Unter Crosstraining versteht man Sportarten, welche als Ergänzung zum Lauftraining ausgeübt werden können. Laufe bildet zwar die Basis, doch da heißt ja nicht das nichts anderes machen sollte.

Man kann mit Crosstraining die allgemeine Leistungsfähigkeit erhöhen und zudem deinen Bewegungs- und Haltungsapparat schonen. Für das Herz macht keinen großen Unterschied, mit welcher Sportart es gefordert wird. Besonders während Verletzungspausen oder Regenerationsphasen kann sich Crosstraining sehr positiv auf den Heilungs- beziehungsweise den Erholungsprozess auswirken. Bei Läufern ist Radfahren, MTB, Aqua-Jogging, Inline-Skaten, Wandern, Schwimmen und im Winter Langlaufen sehr beliebt.


Allerdings bedeutet eine Verbesserung der allgemeinen Ausdauer mit Crosstraining nicht unbedingt eine Steigerung der Laufleistung. Die Muskeln und Sehnen werden bei anderen Sportarten auf eine andere Art belastet und trainiert. Beispielsweise wird beim Langlaufen, Rudern oder Schwimmen vor allem der Oberkörper und Arm-/Schulterbereich trainiert. Deshalb ist nach längerem Crosstraining oder mehren Crosseinheiten wieder ein Lauftraining wichtig, um die laufspezifische Koordination zu verbessern.

Gute Gründe für das Ausweichen in eine andere Sportart.

Für Freizeitsportler eignet sich Crosstraining aus folgenden Gründen:

  • Es ist ein höherer Trainingsumfang möglich.
  • Das Herz-Kreislaufsytem wird trainiert.
  • Die Abwechslung kann Spass machen und kann der Jahreszeitangepasst werden
  • Crosstraining ist Verletzungs- und Überlastungsvorbeugung.
  • Training kann trotz Verletzungspause weitergeführt werden.
  • Einseitige Belastungen können vermieden werden.

Crosstraining - Sportarten:
  • Radfahren und/oder Mountainbiken, Spinning 
  • Walking / Nordic Walking
  • Aquajogging (sehr Gelenk schonendes Training)
  • Inline-Skating, Eislaufen (Winter)
  • Wandern, Trekken, Bergsteigen
  • Rudern, Kajak (v.a. Oberkörpertraining)
  • Schwimmen (Ganzkörpertraining)
  • Langlaufen (Winter)
  • Tourengehen (Winter)
  • U.a.

Praktisch heißt das - Sportlich überall daheim; und Sportlich jederzeit dabei!
Sportlich überall daheim; Crosstraining ist im täglichen Leben immer und überall anwendbar. Aber selbst, wenn sie dem Alltag mal Lebewohl sagen, in den wohlverdienten Urlaub starten, können sie das Crosstraining als „leichtes Gepäck“ mitnehmen. Ihnen stehen alle Wege offen. Angepasst an das Gelände, Berge, Flachland und Strand kann immer Sinnvolles und freudvolles für das Herz-Kreislaufsystem machen!

Sportlich jederzeit dabei - bezieht sich auf die Jahreszeit, wobei neben dem Laufen das Crosstraining auf keinen Fall auf bestimmte Jahreszeiten begrenzt ist . Fahrrad und Co. lassen sich bei Schnee und Eis ganz problemlos durch Langlauf-, Tourenski ersetzen.

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