Dienstag, 11. Dezember 2018

Birkenknospen geben neue Energie!

Ausgabe 2018.03

Die Frage nach der zu benötigenden Energie für die alltäglichen Vorgänge des Lebens ist eine drängende.


Foto: Adolf Blaim

Wir können die Mutter Erde samt ihren oft Jahrmillionen lang gespeicherten Ressourcen nicht auf Teufel komm raus ausbeuten. Daher ist es höchst an der Zeit, maßzuhalten mit all den wertvollen vorhandenen Rohstoffen.

Für einen wesentlich kürzeren Zeitraum als eben angesprochen, hat sich der Birkenbaum gerüstet, um mit steigenden Temperaturen sein grünes Blattkleid anzulegen. Was in konzentrierter und äußerst verdichteter Form monatelang dahingeschlummert hat, bricht nun  aus den Knospen auf und entfaltet sich. Da fällt mir übrigens auch die Entwicklung eines Schmetterlings ein, der sich verpuppt, um sich dann zur eigentlichen Gestalt zu wandeln. Die Birkenblätter müssen erst noch den Prozess durchmachen, den ein Schmetterling schon im vergangenen Jahr vollzogen hat, als er aus der Hülle die volle Flügelgestalt entfaltete.

Die Knospen an den Bäumen ließen uns ja niemals ahnen, was in ihnen steckt, würden wir nicht schon viele Male den Prozess des Grünens und Wachsens miterlebt haben.

Jetzt, wo so vieles mit neuem Schwung gleichsam aus dem Inneren unzähliger Pflanzen hervorkommt, darf jeder von uns die Gelegenheit nutzen, um auch bei sich Einkehr zu halten.

Ich möchte dazu anregen, eine Entdeckungsreise zu den eigenen Talenten und Charaktereigenheiten anzutreten. Und vielleicht kann das ein Anlass sein, um die Dankbarkeit all jenen gegenüber zu erneuern, die mit einer langmütigen Geduld die Phase unserer Erziehung von Kindesbeinen an bis hin zu unserem Erwachsensein im wahrsten Sinne des Wortes durchgestanden haben. Immerhin waren es oft Eltern und Lehrer, die für unsere Eigenständigkeit so manches grundgelegt haben, was uns heute selbstverständlich erscheinen mag.

Der Birkenbaum ist ein heiteres Gewächs. Er ist ein pflanzlicher Pionier, der leicht überall Wurzeln zu schlagen vermag. Und er hilft mir, meinen Körper zu reinigen und so für die Herausforderungen des Alltags fit zu halten. Vom vielleicht allzu philosophischen Sinnieren dürfen wir also zur angewandten Praxis schreiten. Die darf sich durchaus in der Küche zeigen. Aufspringende Birkenknospen können zum Beispiel als Ergänzung so mancher Speise verwendet werden. Zusammen mit jungen Löwenzahnblättern, Brunnenkresse und Vogerlsalat erweisen sie sich in ihrer reinigenden Wirkung als aktuelle und erntefrische Alternativen zu den herkömmlich im Handel erhältlichen Rohkost- und Salatangeboten.

Weitere Informationen:
Kräuterpfarrer-Zentrum
3822 Karlstein/Thaya
Tel.: 02844/70 70-11 oder -31
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. www.kraeuterpfarrer.at

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