Dienstag, 21. Mai 2019

Ätherische Öle

25. August 2011
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Ätherische Öle können das Wohlbefinden verbessern, vor Mückenstichen schützen oder Motten vom Kleiderschrank fernhalten. Informieren Sie sich vor dem Kauf über die richtige Anwendung und eventuelle Vorsichtsmaßnahmen. Achten Sie beim Kauf auf die Bezeichnung 100 % naturreines ätherisches Öl. "die umweltberatung" gibt Ihnen Tipps für die Anwendung ätherischer Öle.

Foto: Flickr.com - Smoobs
Natürliche ätherische Öle werden aus Pflanzen gewonnen. Sie sind in winzigen Öltröpfchen im oder auf dem Pflanzengewebe zu finden und erfüllen für die Pflanze lebenswichtige Funktionen. So locken sie z.B. Insekten an oder schützen die Pflanze vor Krankheiten. Weiters können Pflanzen mit Hilfe von ätherischen Ölen konkurrierende Pflanzen unterdrücken oder Bakterien, Pilze und Tiere abwehren.

Uns zieht der Duft vieler Pflanzen an. Wir nehmen ständig Gerüche auf, die über die Nase direkt an das Gehirn weitergeleitet werden. Hier beeinflussen Duftstoffe unsere Gefühle und viele Körperfunktionen. Beim Geruch von Zimt und Bratäpfeln denken wir sofort an Weihnachten, der Duft der Sonnencreme erinnert uns an den letzen Urlaub am Meer. Über Haut und Schleimhäute gelangen ätherische Öle in das Gewebe und in den Blutkreislauf und können so Körperfunktionen beeinflussen.

30 Rosenblüten für einen Tropfen Öl
Ätherische Öle werden aus unterschiedlichen Teilen der Pflanze gewonnen. Teebaumöl wird aus Blättern und Zweigen des Teebaums hergestellt, Sandelholzöl aus dem Holz des Baumes, Geranienöl aus dem Kraut der Pflanze und Rosenöl aus den Blütenblättern der Rose. 5.000 kg Rosenblüten ergeben nur ein Kilogramm Rosenöl. Das bedeutet, dass 30 aufgeblühte Rosenblüten nur einen Tropfen ätherisches Öl liefern. Für die Herstellung von einem Kilo Lavendelöl werden dagegen nur 120 kg Lavendelblüten benötigt. Das ist einer der Gründe, warum die Preise für reine ätherische Öle sehr unterschiedlich sind.

Positive Wirkung ätherischer Öle
Ätherische Öle wirken unterschiedlich und können auf verschiedene Arten eingesetzt werden. Am häufigsten werden sie in Duftlampen verwendet. Die Gerüche wirken nicht nur auf unsere Stimmung. Sie können in lauen Sommernächten lästige Gelsen fernhalten oder in Pflanzenölen die Haut pflegen.

Die Wirkung einiger beliebter ätherischer Öle in Kürze:
Eucalyptus radiata:
desinfizierend, entzündungshemmend, schleimlösend
Lavendel:
wundheilend, aufbauend, beruhigend, schlaffördernd,
Insekten abweisend,
Lemongrass:
Insekten abweisend, erfrischend
Melisse:
krampflösend, beruhigend, appetitanregend,
entblähend
Orange:
aufmunternd, anregend,
durchblutungsfördernd
Rose:
nervenberuhigend, harmonisierend,
geeignet für jeden Hauttyp
Salbei:
gedächtnisstärkend, schweißregulierend,
gegen Entzündungen der Mundschleimhaut
Teebaumöl:
antiseptisch, Juckreiz stillend, Insekten abweisend
Zedernholz:
entspannend, wärmend, Insekten abweisend,
geeignet als Mottenmittel
Zitrone:
desinifizierend, konzentrationsfördernd, daher besonders
geeignet für Büro und Arbeitszimmer

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Ätherische Öle
Seite 2 Anwendungsbereiche
Seite 3 Gewinnung ätherischer Öle


logoQuelle und weitere Informationen: "die umweltberatung"
Gesundheitskurse: www.vhs.at

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