Sonntag, 19. Mai 2019

Zufriedenheit im Job

Ausgabe 04/2012
Die langfristige Zufriedenheit im Job hängt nicht von der Wichtigkeit der Tätigkeit oder Ihrem Einkommen ab, sondern von der Sinnhaftigkeit die Sie in Ihrer Tätigkeit erleben.

Nicht der Job macht Sie – Sie machen den Job! Im Idealfall. Oft ist es allerdings anders und wir erleben unseren Berufsalltag wenig sinnstiftend und befriedigend. Es scheint, als würde gar nichts mehr passen. Aus dieser Haltung heraus entsteht Leistungsunlust, die entweder in die Resignation, direkt in ein Burn-out oder zu einem unüberlegtem Jobwechsel führen kann. Keine dieser Optionen ist wirklich vernünftig. Was hilft, um diesem allgemeinen „Es ist-alles-so-schlimm-Gefühl“ zu entkommen, ist eine Bestandsaufnahme dessen, was wirklich Ihre Zufriedenheit stört. Notieren Sie dazu ein Monat lang täglich, wie hoch das Maß Ihrer Berufszufriedenheit ist. Eine einfache Tabelle, pro Tag eine Zeile, mit drei Spalten für den Grad Ihrer Zufriedenheit und einer Spalte in der Sie jeweils den Auslöser für besondere Unzufriedenheit notieren. Am Monatsende sehen Sie, was die regelmäßig wiederkehrenden Störfaktoren sind und die gilt es dann zu beheben. Das ist wesentlich einfacher als gegen das Gefühl anzukämpfen, dass alles nur mehr schlimm ist und verhindert vor allem, dass Sie Ihre berufliche Unzufriedenheit in den nächsten Job mitnehmen.

Elfriede Gerdenits, Autorin & Coach.
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