Montag, 18. Dezember 2017

Yoga für Ihr schönstes Gesicht

Ausgabe 2017.12/2018.01

Yoga für ein strahlend schönes Gesicht? Ja, das funktioniert tatsächlich! GESÜNDER LEBEN zeigt, wie Sie kleine Yoga-Übungen in Ihr tägliches Schönheitsritual einbauen können.


Foto: iStock-Jasmina81__ok

Wörtlich übersetzt bedeutet Yoga so viel, wie „Joch“. Die Idee dahinter: Körper und Seele sollen wie zwei Ochsen im Joch zusammengespannt werden, damit eine größtmögliche Harmonie erreicht wird, deren Endziel ein übersinnlicher Zustand der Erleuchtung ist. Einfacher und vielleicht ein wenig „westlicher“ ausgedrückt heißt das: Yoga macht schön – innerlich wie äußerlich! So sagen es jedenfalls bekennende Yogis. Und begründen können sie ihre These auch …

Yoga macht munter, frisch – und fitter. Da beim Yoga gezielt mit der Atmung gearbeitet wird, soll die Yoga-Praxis dazu beitragen, dass falsche Atemmuster korrigiert werden, sich die Sauerstoff-Versorgung des Körpers verbessert, der Puls ruhiger wird und der Gehalt an Stresshormonen im Blut sinkt. Auch die inneren Organe sollen profitieren, denn sie werden während des Übens – durch Änderung der Druckverhältnisse im Körper oder Anregung bestimmter Druckpunkte – aktiv stimuliert. Außerdem sollen Yoga-Übungen auf den „feinstofflichen“ Körper wirken. Unter Yoga-Experten ist damit unser Seelenausdruck gemeint. Einen Yogi, so heißt es, erkennt man an den klaren Augen und dem offenen, entspannten Gesicht. Und was hier vielleicht zunächst esoterisch klingen mag, ist aber wirklich Fakt. So konnte bereits in diversen Studien bewiesen werden, dass es bei Menschen, die regelmäßig Yoga machen, zu einer erhöhten Ausschüttung des Wachstumshormons HGH kommt. HGH wird vom Körper produziert, um die Zellen zu reparieren und zu erneuern. Veraltete (Haut-)Zellen werden auf diese Weise durch junge, frische Zellen ersetzt – und machen den Blick in den Spiegel damit gleich ein wenig angenehmer, faltenfreier und erfrischter. Außerdem ist HGH eine Art Schlüssel zu den Fettzellen. Es tritt tief in die Membran der Zellen ein, befreit die Fette und transportiert sie zu den Körperzellen, wo sie in Energie umgewandelt werden. Der Effekt kann sich sehen lassen. Und zwar in Form eines straffen, schlanken Körpers in junger, vitaler Optik.

Mit Yoga gegen Falten, Pickel & Co. Und das Beste dabei: Was so entspannt aussieht, fühlt sich tatsächlich auch so an. Für seine ausgleichende und harmonisierende Wirkung ist Yoga schließlich bekannt. Bei regelmäßig praktiziertem Yoga konnten Forscher auch einen erhöhten Oxytocin-Anteil im Blut der Probanden feststellen. Dieses Hormon ist auch als Wohlfühlhormon bekannt; es hebt unsere Laune und überlagert Stresshormone, wie z. B. Kortisol. Und dieser Effekt bleibt beim Blick in den Spiegel keineswegs unbemerkt. Nicht nur unschöne Stressfalten verschwinden; vor allem auch sensible oder gereizte Haut erfährt eine deutliche Verbesserung. So gehen Rötungen zurück, Pickel werden seltener und oft fühlt sich die Haut einfach weicher, weniger spannend und gereizt an.

Entspannte Gesichtszüge. Die Schönheit profitiert beim Yoga aber nicht nur auf hormoneller Ebene, sondern auch in mechanischer Hinsicht. Durch gezielte Yoga-Übungen für die Gesichtsmuskulatur wird diese gelockert, was sich wiederum automatisch auf unsere innere Gemütslage und Konzentration überträgt, Stressmomente entspannt und die Muskeln an Kiefern und Stirn locker werden lässt. Kurz gesagt: Die Mimik wird angenehm entzerrt. Während die Gesichtsyoga-Übungen gleichzeitig aber auch kräftigend auf jene Muskeln und Hautpartien wirken, die im Laufe der Zeit schwach geworden sind. Die Areale werden durch das gezielte Ansprechen substanziell gestärkt und festigen damit das darüber liegende Hautbild. Wie das aussieht? Davon macht man sich am besten selbst ein Bild. Yoga funktioniert nämlich nicht in der Theorie. Also, auf in die Praxis. GESÜNDER LEBEN hat für Sie die besten Yoga-Übungen für das Gesicht zusammengestellt. Probieren Sie sie aus! 

Schön durch Yoga: die besten Übungen

GESÜNDER LEBEN hat die 5 besten Yoga-Übungen für Ihr Gesicht – weniger Falten, schönere Mimik, verbessertes Hautbild garantiert.

1. Aufrechte Kopfhaltung Diese Übung ist zugleich die Ausgangsposition für alle folgenden Übungen. Sie entspannt die Nackenmuskulatur, richtet die Körperhaltung auf und bildet die Basis für einen ungehinderten Energiefluss und Stoffwechsel. Dafür wird das Kinn so weit zurückgezogen, bis der Scheitelmittelpunkt die höchste Stelle des Kopfes bildet und die Nackenmuskulatur leicht gedehnt wird. Auch im Alltag kann man sich ruhig zwischendurch an diese Position erinnern.
2. Kinn-Lift Bei dieser Übung wird bei geschlossenem Mund die Zunge eingerollt und, so fest es geht, gegen den Gaumen gedrückt. Dabei wird der Zeigefinger unter das Kinn gehalten und der Druck aus dem Mundraum gefühlt. Wichtig: Achten Sie darauf, dass der Druck zwar fest, aber niemals verkrampft ist.
3. Sanftes Lächeln Der Mund (ähnlich wie die Stirn) gerät oft unbewusst in eine verkrampfte Haltung. Um diese Partie zu lockern, formt man den Mund zunächst so, als würde man jemanden küssen wollen, verharrt für circa fünf Sekunden in dieser Position und zieht die Mundwinkel anschließend zu einem breiten Lächeln zurück. Auch diese Position sollte kurz gehalten werden. Insgesamt wird jede Pose acht- bis zehnmal wiederholt. Kleiner Tipp: Je übertriebener man die Gestik ausführt, desto entspannender wirkt sie.
4. Entspannte Stirn Diese Yoga-Übung wird passiv, mithilfe der Hände durchgeführt. Dafür werden zunächst die Augen geschlossen, tief geatmet und ein Moment der Entspannung gefunden. Versuchen Sie dabei jeden Muskel des Gesichts bewusst wahrzunehmen und aktiv zu entspannen. Nun legt man beide Handflächen sanft auf die Mitte der Stirn und streicht kräftig nach außen. Zehnmal sollte das Ganze wiederholt werden, bis sich die Stirn glatter und erholter anfühlt.
5. Wangen-Aktivierung Um die Mikrozirkulation der Hautzellen zu aktivieren, aber auch, um bei frostigen Temperaturen ein Gefühl der Wärme entstehen zu lassen, ist diese Übung ideal: Einfach Wangen aufblasen, die Handflächen darauflegen, sanft gegen die Wangen drücken und versuchen, diesem Druck standzuhalten. Auch hier gilt wieder: Der Druck soll zwar fest, aber nicht übermäßig sein. Gehalten wird die Position circa zehn Sekunden bei insgesamt acht bis zehn Wiederholungen.

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