Montag, 23. September 2019

Trailrunning

09. August 2011
Lustfaktor Trailrunning


Straße aus – jetzt geht der Spaß erst richtig los. Wo die Natur den Kurs bestimmt und das Gelände unwegsamer wird. „Back to nature“ oder „back to the roots“ heißt der Trend. Laufen war und ist vor allem Bewegung an der frischen Natur, viele haben nach unzähligen Asphalt-Kilometern genug. Sogar die Profis zieht es nach einer Reihe von Stadtmarathons in die Natur. Über Stock und Stein, durch Wald und Wiesen. Trailrunning oder Crosslaufen heißt das Abenteuer, das Jogger auf Abwege führt.

Nicht zu verwechseln mit Berglauf oder dem Orientierungslauf. Meist reicht der innere Kompaß, auch wenn es zeitweise schon Sinn macht eine richtigen Kompaß zu verwenden (jetzt schon in der Pulsuhr integriert). Der Unterschied zum Berglaufen liegt in der Zahl der Höhenmeter. Während ein „Trailrun“ schon ab 50 Höhenmeter sehr interessant sein kann und so circa bei 200 bis 300 Höhenmeter endet, beginnt der Berglauf erst bei 500 Höhenmeter.

Aber nicht die bergauf und bergab gelaufenen Meter machen den Unterschied, die man übrigens bei der Suunto X6hr gemeinsam mit dem Puls, dem Kompaß und den Höhenmeter messen, aufnehmen, analysieren und dokumentieren. So hat man auch gleich ein inneres Bild (Puls) und ein äußeres Bild (Streckenverlauf) für das Lauftagebuch. Also nicht nur der Höhenunterschied auch die Steigung und die Steilheit machen den Unterschied. Den Trailrunner sind wir alle. Aus diesem Grund brauchen wie vor allem flache Strecken, den schon der erste steile Anstieg zwingt zu gehen und das ist nicht Sinn der Sache.

Trailrunning hat auch nicht unbedingt etwas mit Schnee, Matsch oder den klassischen Winterlaufschuhen zu tun. Eine Reihe von Läufern verwechseln Trailrunningschuhe mit Winterlaufschuhen. Trailrunning kann man auch im Sommer, bei trockenen Bedingungen betreiben!

Abenteuerlust mit Effekt: Beim Trailrunning kommen nicht nur Herz und Kreislauf auf Touren, sondern es bietet auch noch andere Vorteile:

  • Jede Menge Muskeln profitieren davon. Nicht nur bei den Beinmuskeln werden Abschnitte trainiert, die man sonst selten beansprucht, auch Bauch und Rückenmuskeln kommen zum Zug.
  • Man bringt sein Gehirn auf Touren, stures geradeaus Laufen funktioniert im Gelände nicht. Man muß schon bei der Sache sein.
  • Man verbessert die Koordination und die Gewandtheit. Da müssen enge Kurven gelaufen, Matsch übersprungen, Bäumen ausgewichen werden, usw.
  • Natürliches Tempotraining, da man Schrittlänge, Schrittfrequenz und das Tempo dem Gelände anpassen muss.
  • und den Mental-Kick gibt es bei diesem Naturerlebnis noch dazu. Denn ein Hauch Abenteuer läuft immer mit.

Kein Wunder, dass immer mehr Sportler geländegängig werden. Super übrigens auch für den Urlaub, wo sich viel Neuland erkunden lässt.

Things to know
(Wissenswertes)

Trailrunningschuhe müssen nicht wasserdicht sein, schon wasserfest reicht in den meisten Fällen. Entscheiden Sie selbst. Genauso verhält es sich mit der Kälteisolierung. Einzig der Sohlengripp sollte sich ganz deutlich vom Straßenschuh unterscheiden.

Things to have
(Ausrüstung und Dinge auf die man beim Trailrunning achten sollte)

Pulskontrolle vor allem bei den ersten Ausflügen (denn schon ein kleiner Anstieg kann den Puls in die Höhe jagen) und so haben Sie die Belastung unter Kontrolle.

Getränk im Trinkgurt. Trinken Sie auch wenn das Durstgefühl gerade bei Schlechtwetter geringer ausfällt. Auch bei kühleren Bedingungen entstehen hohe Wasser- und Schweißverluste.

An energetische Notration, wie Powergel oder Energy Drink bei größeren Ausflügen denken.

Funktionelle Bekleidung spielt im Gelände eine noch größere Rolle.

Falls das Gelände völlig unbekannt ist, Wander- oder Landkarte mitnehmen.
Von Vorteil: Ein (in die Pulsuhr) integrierter Kompass.
Hinterlassen Sie Informationen über den geplanten Trail und Ihr Endziel.
Ein Handy als Sicherheitsreserve ist bei extremen Ausflügen sinnvoll.
Eine leichte Lauf-Stirnlampe kann im Gelände oft vor dem Umknicken bewahren.

Things to do
(Die wichtigsten Lauftipps für Trailrunning)

Lauftempo dem Untergrund anpassen! Auch wenn Sie schneller könnten, reduzieren Sie das Tempo – bevor Rutschgefahr besteht.

Nicht stur nach Kilometer messen, denn oft macht das Streckenprofil einen Trailrun erst zum Erlebnis.

Bergauf sollten Sie bewußter die Arme zum Einsatz bringen. Konzentrieren Sie sich auf kleine, kurze Schritte die Sie ohne große Abdruckphase laufen.

Serpentinen immer auslaufen, auch wenn es der weitere Weg ist, denn das gefährliche für die Muskeln ist nicht der Anstieg, sondern die Steigung.
Wird es Ihnen zu steil - gehen Sie ruhig.

Bei Geröll eventuell Gehpause einlegen, denn jetzt wird es gefährlich.

Bergab nicht zu sehr über Ferse abrollen! Sonst kommt es zu einer Knie belastenden Stemmbewegung. Laufen sie mit der Vorstellung, über den Fußballen aufzusetzen. Kleine Schritte und nicht aufs Tempo drücken.

Matsch ist oft umso rutschiger, je mehr er glänzt.

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