Nicht selten richtet man das eigene Selbstvertrauen zugrunde, indem man sich selbst ständig kritisiert und so ein Gefühl erzeugt, nur wenig wert zu sein. Selbstkritik sollte man sich also unbedingt abgewöhnen. Wenn Ihnen solche negativen und dekonstruktiven Gedanken in den Sinn kommen, halten Sie bewusst inne und fordern Sie die innere Stimme auf: „Halt die Klappe!“ Dieses bewusste Innehalten macht eine „Gedankenumkehr“ – also von dekonstruktiv in konstruktiv, von negativ in positiv – möglich, bis die „guten“ Gedanken schließlich überhand nehmen. Hilfreich bei diesem Prozess kann auch ein 30 Zentimeter langer Streifen sein, den man aufrollen und abschneiden kann. Markieren Sie auf diesem Streifen die ersten 10 Zentimeter in grüner, die zweiten 10 in gelber und die letzten zehn Zentimeter in roter Farbe. Diesen Streifen tragen Sie nun immer bei sich und schneiden oder reißen einen Zentimeter ab, sobald Sie sich selbst kritisieren. Man beginnt mit dem grünen Bereich. Ziel ist es, dem roten Bereich und am besten sogar dem gelben möglichst lange fern zu bleiben.
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